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Verkehrspolitik in Deutschland: Führerscheinreform angestrebt
Berlin () – Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat mehr Offenheit für seine Vorschläge gefordert, die Vorschriften für den Erwerb eines Führerscheins abzuschwächen. „Das sind alles Vorschläge, die Optionen bereithalten“, sagte Schnieder der Sendung „Frühstart“ von RTL und ntv am Mittwoch. „Die muss keine Fahrschule machen, aber sie kann sie machen. Sie macht auch das Leben für Fahrlehrer und Fahrschulen einfacher.“
Andere Länder machten es bereits vor, jetzt müssten diese Dinge auch hier umgesetzt werden. „In Luxemburg macht man das für 1.500 Euro. Das funktioniert auch. Da setzt man Teile dieser Vorschläge, die ich unterbreitet habe, um“, sagte Schnieder. „In Österreich ist das so. Auch dort sind die Führerscheine günstiger.“
In Deutschland habe man „eine ganz schwierige Situation“. Der Führerschein koste im Durchschnitt 3.400 Euro. „Das sind Kosten, die zu hoch sind. Das spüren die Menschen“, sagte der CDU-Politiker. Gerade für Familien mit mehreren Kindern und für Menschen, die auf das Auto angewiesen sind, sei der Preis zu hoch. Deshalb habe er, so Schnieder weiter, „eine Reihe von Punkten vorgelegt, wo wir schneller werden können, wo wir einfacher werden können, wo entbürokratisiert wird und womit die Kosten dann gesenkt werden können“.
Darauf, ab wann der Führerschein spürbar günstiger werde, wollte sich der Verkehrsminister nicht festlegen. Man sei dabei, die Pläne umzusetzen. Dazu brauche es auch die Bundesländer. „Wir sprechen gerade mit den Ländern in einer Arbeitsgruppe über all diese Vorschläge, die sie im Grunde alle goutiert haben, um dann ins Gesetzgebungsverfahren zu gehen.“
Die Menschen sollten nicht unnötig warten. „Wer den Führerschein machen will, der soll ihn jetzt machen“, sagte er. Das Verfahren werde im Frühjahr starten und dann werde das Gesetz auch wirken, verspricht Schnieder. „Wir werden den Führerschein günstiger machen.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Fahrschule (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder fordert Offenheit für Vorschläge zur Erleichterung des Führerscheinerwerbs.
- Der Führerschein kostet in Deutschland im Durchschnitt 3.400 Euro; Schnieder möchte diese Kosten senken.
- Gespräche mit Bundesländern laufen, um die Vorschläge in ein Gesetz umzusetzen.
Warum ist das wichtig?
- Senkung der Führerscheinkosten für Familien und bedürftige Personen
- Verbesserung der Zugänglichkeit und Effizienz im Erwerbsprozess
- Anpassung an internationale Standards zur Förderung von Wettbewerb und Fairness
Wer ist betroffen?
- Menschen, die einen Führerschein erwerben wollen
- Familien mit mehreren Kindern
- Fahrlehrer und Fahrschulen
Zahlen/Fakten?
- Führerschein kostet im Durchschnitt 3.400 Euro in Deutschland
- In Luxemburg kostet der Führerschein 1.500 Euro
- Vorschläge zur Kostensenkung und Entbürokratisierung sind in Planung
Wie geht’s weiter?
- Gespräche mit den Bundesländern in einer Arbeitsgruppe
- Beginn des Verfahrens im Frühjahr
- Ziel: Führerschein günstiger machen
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