Kriegsdienstverweigerung auf neuem Hoch

18. November 2025
1 min Lesezeit

Kriegsdienstverweigerung auf neuem Hoch

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaftliche Trends in Köln: Kriegsdienstverweigerung

() – Während sich die schwarz-rote Koalition auf ein freiwilliges Wehrdienstmodell geeinigt hat, verweigern immer mehr Menschen den Dienst an der Waffe.

Bis Ende Oktober 2025 sind beim zuständigen Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) 3.034 Anträge auf Kriegsdienstverweigerung eingegangen. Das berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ)“ unter Berufung auf Zahlen der Behörde.

So viele Anträge hatte es zuletzt 2011 gegeben. Laut BAFzA steigen die Antragszahlen seit Jahren an: 2023 waren es 1.079 Anträge, 2024 gab es eine Verdopplung auf 2.249.

Laut Behörde verweigerten in diesem Jahr in mehr als der Hälfte der Fälle Ungediente den Kriegsdienst. Dazu kamen Anträge von rund 1.300 Reservisten und knapp 150 Soldaten, bestätigte eine Sprecherin der „NOZ“. Das Bundesamt entscheidet nur bei jenen Menschen, die zuvor von der Bundeswehr als tauglich gemustert worden waren.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bundeswehr-Soldaten (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Einigung der schwarz-roten Koalition auf ein freiwilliges Wehrdienstmodell.
  • 3.034 Anträge auf Kriegsdienstverweigerung bis Ende Oktober 2025 eingegangen.
  • Antragszahlen steigen kontinuierlich seit mehreren Jahren.

Warum ist das wichtig?

  • Anstieg der Kriegsdienstverweigerungen zeigt gesellschaftliche Veränderungen in der Wahrnehmung von Militärdienst.
  • Hohe Anzahl an Anträgen kann auf Unzufriedenheit mit der derzeitigen Sicherheitspolitik hinweisen.

Wer ist betroffen?

  • Ungediente Personen
  • Reservisten
  • Soldaten

Zahlen/Fakten?

  • 3.034 Anträge auf Kriegsdienstverweigerung bis Ende Oktober 2025
  • 1.079 Anträge im Jahr 2023, 2.249 Anträge im Jahr 2024
  • Mehr als die Hälfte der Fälle waren Ungediente

Wie geht’s weiter?

  • Anstieg der Anträge zur Kriegsdienstverweigerung erwarten
  • Weitere Maßnahmen zur Rekrutierung von Freiwilligen könnten notwendig sein
  • Diskussion über die Wehrdienstpflicht könnte intensiver werden
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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