Netanjahu nimmt Einladung für Trumps "Friedensrat" an

21. Januar 2026
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Netanjahu nimmt Einladung für Trumps "Friedensrat" an

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik: Netanjahu tritt Friedensrat bei

Jerusalem () – Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat die Einladung von US-Präsident Donald Trump, seinem „Friedensrat“ beizutreten, angenommen.

„Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gab bekannt, dass er die Einladung von US-Präsident Donald Trump angenommen hat und dem Obersten Friedensrat, der sich aus Staats- und Regierungschefs der Welt zusammensetzen wird, als Mitglied beitreten wird“, teilte Netanjahus Büro am Mittwoch mit.

Zuvor hatte der französische Präsident Emmanuel Macron die Einladung in das Gremium abgelehnt. Frankreichs Außenminister Jean-Noel Barrot hatte die Ablehnung damit begründet, dass die Charta des Gremiums über den von den Vereinten Nationen unterstützten Friedensplan für Gaza hinausgehe, und eine Achtung der Prinzipien und der Struktur der Vereinten Nationen gefordert. Trump reagierte auf die Antwort Macrons mit einer Zolldrohung von 200 Prozent auf französische Weine und Champagner.

Ursprünglich war das Gremium geplant für den Wiederaufbau des Gazastreifens. In der Charta für den „Friedensrat“ wird Gaza nun allerdings nicht genannt. Stattdessen heißt es darin laut „Times of “ nun, dass dauerhafter Frieden es erfordere, sich von Ansätzen und Institutionen zu lösen, die allzu oft gescheitert seien. Donald Trump soll als erster Vorsitzender des Friedensrats fungieren – unabhängig von seinem Amt als US-Präsident und ohne Begrenzung der Amtszeit.

In dieser Funktion soll Trump ein Veto-Recht haben und über Agenda sowie über die Zusammensetzung des Exekutivrats entscheiden. Zunächst soll der Exekutivrat aus Trumps Schwiegersohn Jared Kushner, dem US-Außenminister Marco Rubio, dem US-Sondergesandten Steve Witkoff, dem britische Ex-Premierminister Tony Blair, dem Weltbankpräsidenten Ajay Banga, dem CEO des US-Private-Equity-Unternehmens Apollo Global Management, Marc Rowan, und dem stellvertretenden Nationalen US-Sicherheitsberater Robert Gabriel bestehen. Um Mitgliedsstaat des „Friedensrats“ werden zu können, müssen Länder eingeladen werden und eine Milliarde US-Dollar zahlen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Büro des israelischen Premierministers (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat die Einladung von US-Präsident Donald Trump zum "Friedensrat" angenommen.
  • Der französische Präsident Emmanuel Macron hat die Einladung abgelehnt, was Trump mit einer Zolldrohung beantwortete.
  • Der "Friedensrat" soll aus verschiedenen Mitgliedern bestehen, darunter Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und ehemalige Führungspersönlichkeiten.

Warum ist das wichtig?

  • Einfluss auf Nahost-Friedensprozesse
  • Rolle von Trump als Vorsitzender und Entscheidungsträger
  • Finanzielle Voraussetzungen für Mitgliedsstaaten

Wer ist betroffen?

  • Benjamin Netanjahu
  • Emmanuel Macron
  • Mitgliedstaaten, die dem Friedensrat beitreten möchten

Zahlen/Fakten?

  • Benjamin Netanjahu tritt dem Obersten Friedensrat bei
  • 200 Prozent Zolldrohung auf französische Weine und Champagner
  • Mitgliedsstaaten müssen eine Milliarde US-Dollar zahlen

Wie geht’s weiter?

  • Netanjahu tritt dem Friedensrat bei
  • Trump wird erster Vorsitzender des Gremiums
  • Mitgliedsstaaten müssen eine Milliarde US-Dollar zahlen
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