Linke kritisiert Debatte um telefonische Krankschreibung

20. Januar 2026
1 min Lesezeit

Linke kritisiert Debatte um telefonische Krankschreibung

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politische Kontroversen zur Krankschreibung in Berlin

() – Linken-Chef Jan van Aken hat die Diskussion um die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung als „reine Ablenkung“ bezeichnet. „Gerade mal 0,8 bis 1,2 Prozent der Krankschreibungen erfolgen telefonisch“, sagte van Aken der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe). „Das ist kein Missbrauch, sondern sinnvoller Gesundheits- und Arbeitsschutz. Diese Möglichkeit verhindert unnötige Ansteckungen und entlastet die Arztpraxen.“

Trotzdem werde so getan, „als sei diese Mini-Zahl ein riesiges Problem“, fügte er hinzu. „Eine Abschaffung ändert nichts am Kranksein, sie bringt nur noch mehr kranke Menschen in volle Praxen“, so van Aken. „Die sogenannten christlichen Parteien wollen nur davon ablenken, dass sie keine Lösungen für die großen Probleme im Land haben, wie etwa Mieten-Notstand und Bezahlbarkeitskrise. Das auf dem Rücken von kranken Menschen auszutragen, ist schäbig.“

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hatte zuletzt eine Überprüfung der telefonischen Krankschreibung angekündigt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Arztpraxis für Allgemeinmedizin (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Linken-Chef Jan van Aken kritisiert Diskussion um Abschaffung der telefonischen Krankschreibung als Ablenkung.
  • Er weist darauf hin, dass nur 0,8 bis 1,2 Prozent der Krankschreibungen telefonisch erfolgen.
  • Bundesgesundheitsministerin Nina Warken kündigt Überprüfung der telefonischen Krankschreibung an.

Warum ist das wichtig?

  • Minimale Anzahl telefonischer Krankschreibungen zeigt keinen Missbrauch, sondern ist sinnvoll für Gesundheitsschutz.
  • Abschaffung könnte zu mehr kranken Menschen in Arztpraxen führen.
  • Ablenkung von wichtigen sozialen Themen wie Mieten-Notstand und Bezahlbarkeitskrise.

Wer ist betroffen?

  • kranke Menschen
  • Arztpraxen
  • Bundesgesundheitsministerin Nina Warken

Zahlen/Fakten?

  • 0,8 bis 1,2 Prozent der Krankschreibungen erfolgen telefonisch
  • Abschaffung führt zu mehr kranken Menschen in vollen Praxen
  • Diskussion um telefonische Krankschreibung bezeichnet als Ablenkung von größeren Problemen

Wie geht’s weiter?

  • Diskussion über telefonische Krankschreibung bleibt aktiv
  • Überprüfung der Regelung durch Bundesgesundheitsministerin angekündigt
  • Weitere politische Debatten über Gesundheitslösungen und soziale Themen zu erwarten
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Don't Miss