Landesinnenminister Wilke setzt Abschiebungen in den Iran aus

20. Januar 2026
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Landesinnenminister Wilke setzt Abschiebungen in den Iran aus

Brandenburg - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik: Abschiebestopp für Iran in Brandenburg

() – Das Brandenburger Innenministerium hat Abschiebungen von Geflüchteten in den für drei Monate ausgesetzt. Das teilte Innenminister René Wilke (parteilos) am Dienstag mit.

Als Grund nannte das Ministerium die „aktuell höchst beunruhigende und von außen schwer einschätzbare Lage“ in dem Land.

Im Iran komme es durch staatliche Angriffe auf Protestierende derzeit zu schweren Verletzungen, Todesfällen und willkürlichen Verhaftungen, hieß es weiter. Die Lage gelte als hochvolatil und lebensbedrohlich für alle, die dem Regime nicht positiv gegenüberstünden.

Die Aussetzung erfolge auf Grundlage des Aufenthaltsgesetzes.

Von der Regelung ausgenommen sind sogenannte Gefährder und Personen, die sich schwerer Straftaten schuldig gemacht haben. Bundesweit seien Abschiebungen in den Iran aufgrund fehlender Mitwirkung des Regimes ohnehin selten und kompliziert, was analog für gelte, so das Ministerium.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: René Wilke (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Brandenburger Innenministerium setzt Abschiebungen von Geflüchteten in den Iran für drei Monate aus.
  • Grund ist die besorgniserregende Lage im Iran mit staatlichen Angriffen auf Protestierende.
  • Ausgenommen von der Regelung sind Gefährder und Personen mit schweren Straftaten.

Warum ist das wichtig?

  • Abschiebungen in den Iran aufgrund der gefährlichen Lage ausgesetzt.
  • Staatliche Angriffe führen zu Verletzungen und willkürlichen Verhaftungen.
  • Schutz von Geflüchteten vor lebensbedrohlichen Bedingungen.

Wer ist betroffen?

  • Geflüchtete im Iran
  • Personen, die sich schwerer Straftaten schuldig gemacht haben
  • sogenannte Gefährder

Zahlen/Fakten?

  • Abschiebungen von Geflüchteten in den Iran für drei Monate ausgesetzt
  • Grund: "aktuell höchst beunruhigende" Lage im Iran
  • Ausnahmen: Gefährder und Personen mit schweren Straftaten

Wie geht’s weiter?

  • Abschiebungen von Geflüchteten in den Iran für drei Monate ausgesetzt
  • Aussetzung basiert auf der aktuellen Lage im Iran
  • Ausnahmen für Gefährder und schwerverbrecherische Personen
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