Hamburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Hamburg: Politische Debatte über Böllerverkauf
Hamburg () – Die Linksfraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft fordert ein Ende des privaten Verkaufs von Böllern und Raketen. Das teilte der umweltpolitische Sprecher der Fraktion, Stephan Jersch, am Mittwoch mit.
Anlass ist ein Antrag, den die Fraktion in die Bürgerschaft eingebracht hat.
Jersch verwies auf Rettungskräfte im Ausnahmezustand, vermüllte Straßen und schockierte Tiere zu Silvester. Er kritisierte, dass das Bundesinnenministerium ein Böllerverbot bislang als „unverhältnismäßig“ abgelehnt habe und auch der Hamburger Senat wenig handlungsfreudig sei.
Umfragen zeigten jedoch, dass eine Mehrheit der Bevölkerung ein Ende der privaten Böllerei befürworte, so Jersch.
Der Antrag fordert den Senat auf, sich auf Bundesebene für ein Verkaufsverbot von Feuerwerkskörpern der Kategorie 2 einzusetzen. Alternativen wie stilles Feuerwerk oder Drohnenshows sollen gefördert werden.
Zudem wird die Prüfung öffentlicher Feuerwerke in den Bezirken und die Ausweisung von Feuerwerksverbotszonen, etwa vor Krankenhäusern, verlangt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Feuerwerksverkauf (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Linksfraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft fordert Ende des privaten Verkaufs von Böllern und Raketen.
- Antrag auf Einsatz für Verkaufsverbot von Feuerwerkskörpern und Förderung alternativer Feuerwerke.
- Forderung nach Prüfung von öffentlichen Feuerwerken und Ausweisung von Feuerwerksverbotszonen.
Warum ist das wichtig?
- Reduzierung von Lärm- und Umweltbelastungen durch Feuerwerkskörper
- Schutz von Tieren und Menschen vor den negativen Auswirkungen der Böllerei
- Unterstützung durch die Bevölkerung für ein Verkaufsverbot und alternative Feiermöglichkeiten
Wer ist betroffen?
- Rettungskräfte
- Bevölkerung
- Tiere
Zahlen/Fakten?
- Mehrheit der Bevölkerung befürwortet Ende der privaten Böllerei
- Antrag fordert Verkaufsverbot von Feuerwerkskörpern der Kategorie 2
- Vorschläge: öffentliche Feuerwerke und Feuerwerksverbotszonen
Wie geht’s weiter?
- Prüfung eines Verkaufsverbots von Feuerwerkskörpern der Kategorie 2 auf Bundesebene
- Förderung von Alternativen wie stillem Feuerwerk und Drohnenshows
- Ausweisung von Feuerwerksverbotszonen in bestimmten Bereichen
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