Hamburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Energiepolitik in Hamburg: Kohlekraftwerk im Fokus
Hamburg () – Die Hamburger Energiewerke haben für zwei Laufzeitverlängerungen des Kohlekraftwerks Wedel wohl insgesamt 105 Millionen Euro ausgegeben. Die zusätzlichen Instandhaltungskosten für die als veraltet geltende Anlage werden jedoch als Geschäftsgeheimnis behandelt und nicht veröffentlicht.
Das teilte der energiepolitische Sprecher der Linksfraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, Stephan Jersch, mit.
Jersch kritisierte, dass die Planungen für den Ersatz des Kraftwerks ‚mehr als blauäugig‘ gewesen seien. Die Öffentlichkeit habe angesichts des ‚Betriebsdesasters‘ einen Anspruch auf Klarheit, zumal es sich bei den Hamburger Energiewerken um ein städtisches Unternehmen handle.
Die genauen Kosten für die Instandhaltung würden jedoch unter Verweis auf Betriebsgeheimnisse nicht offengelegt.
Der Politiker verwies zudem auf Aussagen aus dem Jahr 2018, wonach der damalige Senat von einem temporären Betrieb von Heizkesseln als Übergangslösung gesprochen habe. Die Energiewerke könnten heute weder diese Aussagen nachvollziehen noch sagen, ob eine solche Alternative günstiger gewesen wäre.
Dies werfe ein schlechtes Licht auf den gesamten Planungsprozess und fehlende Transparenz.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kraftwerk (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Hamburger Energiewerke geben 105 Millionen Euro für Laufzeitverlängerungen des Kohlekraftwerks Wedel aus.
- Instandhaltungskosten werden als Geschäftsgeheimnis behandelt und nicht veröffentlicht.
- Kritik an fehlender Transparenz im Planungsprozess für den Ersatz des Kraftwerks.
Warum ist das wichtig?
- Hohe Investitionen in ein veraltetes Kraftwerk werfen Fragen zur Wirtschaftlichkeit auf.
- Unzureichende Transparenz schürt das Misstrauen der Öffentlichkeit gegenüber städtischen Unternehmen.
- Fehlende Offenheit über Kosten und Planungen könnte zukünftige Fehlentscheidungen begünstigen.
Wer ist betroffen?
- Hamburger Energiewerke
- Öffentlichkeit
- Linksfraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft
Zahlen/Fakten?
- 105 Millionen Euro für Laufzeitverlängerungen des Kohlekraftwerks Wedel
- Instandhaltungskosten werden als Geschäftsgeheimnis behandelt
- Kritik an mangelnder Transparenz und Planungsprozess
Wie geht’s weiter?
- Weitere Informationen zu den Instandhaltungskosten anfordern
- Öffentlichkeit über geplante Nachfolgelösungen informieren
- Transparenz im Planungsprozess schaffen
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