Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftliche Perspektiven in Ostdeutschland
Halle/Saale () – Der Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle, Reint Gropp, fordert Ziel, die Wirtschaftsleistung Ostdeutschlands an die Westdeutschlands anzugleichen, aufzugeben. „Ich glaube, es ergibt keinen Sinn mehr, Ost und West angleichen zu wollen“, sagte Gropp dem „Spiegel“.
Die Diskussion über die unterschiedliche Wirtschaftsleistung bediene eine überholte Erzählung. „Viele Ostdeutsche sehen sich als Opfer von Ungerechtigkeiten, die ausgeglichen werden müssen. Diese Erwartung wird permanent geschürt und immer wieder enttäuscht“, sagte der Ökonom.
Statt Milliarden in einzelne Großprojekte wie gescheiterte Chipfabriken zu stecken, plädiert Gropp für massive Investitionen in Forschung und Hochschulen im Osten. Die bis zu zehn Milliarden Euro, die für die Intel-Ansiedlung in Magdeburg vorgesehen waren, wären seiner Einschätzung nach deutlich besser in ostdeutschen Universitäten und in der Förderung von Start-ups angelegt, um einen nachhaltigen Innovationsschub auszulösen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | IWH – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Reint Gropp, Präsident des IWH, fordert Aufgabe der Angleichung der Wirtschaftsleistung zwischen Ost- und Westdeutschland.
- Er kritisiert die ständige Erwartung von Ausgleich für Ostdeutsche und zieht Großprojekte in Zweifel.
- Gropp setzt sich für Investitionen in Forschung und Hochschulen im Osten ein.
Warum ist das wichtig?
- Ziel der Angleichung von Ost- und Westdeutschland ist überholt
- Fokus auf Investitionen in Forschung und Hochschulen fördert nachhaltige Innovation
- Vermeidung von Enttäuschungen durch unrealistische Erwartungen der Ostdeutschen
Wer ist betroffen?
- Ostdeutsche Bevölkerung
- Politiker und Entscheidungsträger
- Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Osten
Zahlen/Fakten?
- bis zu 10 Milliarden Euro für Intel-Ansiedlung in Magdeburg
- Investitionen in ostdeutsche Universitäten und Start-ups empfohlen
- Aufforderung, Ziel der Angleichung der Wirtschaftsleistung Ost- und Westdeutschlands aufzugeben
Wie geht’s weiter?
- Aufgeben des Ziels der Angleichung von Ost- und Westdeutschland
- Massive Investitionen in Forschung und Hochschulen im Osten
- Förderung von Start-ups zur Auslösung eines nachhaltigen Innovationsschubs
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