Brandenburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Digitalisierung der Justiz in Brandenburg
Potsdam () – Die Gerichte und Staatsanwaltschaften in Brandenburg arbeiten seit dem Jahreswechsel flächendeckend mit der elektronischen Akte. Das teilte das Justizministerium in Potsdam am Montag mit.
Neu eingehende Verfahren werden demnach grundsätzlich an allen Standorten digital geführt, was für Zivilverfahren, Familiensachen sowie Handels-, Straf- oder Bußgeldsachen gilt.
In der Finanz- und Sozialgerichtsbarkeit kommt zudem eine hybride Aktenführung zum Einsatz, die es erlaubt, bereits in Papier angelegte Verfahren elektronisch fortzuführen.
Im Rahmen des im Februar 2021 gestarteten Projekts wurden mehr als 4.300 Notebooks und über 10.000 Monitore an den Arbeitsplätzen der Justiz installiert. Sitzungssäle wurden modernisiert und die Anwender geschult.
Begleitet wurde die Umstellung durch Maßnahmen zur Sicherstellung des technischen Betriebs, der Infrastruktur und der Fachanwendungen.
Justizminister Benjamin Grimm (SPD) bezeichnete die Einführung als einen Meilenstein für die Justiz in Brandenburg. „Unsere Gerichte und Staatsanwaltschaften arbeiten nun digital, effizient und bürgernah“, sagte Grimm.
Der Erfolg sei das Ergebnis einer außergewöhnlichen gemeinsamen Kraftanstrengung aller Beteiligten.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Justizzentrum (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Gerichte und Staatsanwaltschaften in Brandenburg arbeiten seit Jahreswechsel mit der elektronischen Akte.
- Mehr als 4.300 Notebooks und über 10.000 Monitore wurden installiert.
- Justizminister bezeichnet die Einführung als Meilenstein für die Justiz in Brandenburg.
Warum ist das wichtig?
- Flächendeckende Umstellung auf elektronische Akte verbessert Effizienz der Justiz
- Modernisierung der Infrastruktur unterstützt digitale Prozesse
- Erhöhte Bürgernähe durch digitale Verwaltung von Verfahren
Wer ist betroffen?
- Gerichte in Brandenburg
- Staatsanwaltschaften in Brandenburg
- Betroffene Bürger
Zahlen/Fakten?
- Seit Jahreswechsel flächendeckende Einführung der elektronischen Akte in Brandenburg
- Über 4.300 Notebooks und mehr als 10.000 Monitore installiert
- Modernisierung der Sitzungssäle und Schulung der Anwender
Wie geht’s weiter?
- Weiterführung der digitalen Akte bei neuen Verfahren
- Hybride Aktenführung in Finanz- und Sozialgerichten
- Modernisierung der technischen Infrastruktur und Schulung der Anwender
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