Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
EU-Regulierung von US-Cloud-Anbietern in Brüssel
Brüssel () – Die EU-Kommission plant, die Cloud-Geschäfte der beiden US-Technologiekonzerne Amazon und Microsoft unter dem Digital Markets Act (DMA) zu regulieren. Das will die Kommission an diesem Donnerstag mitteilen, wie das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Kommissionskreise vorab meldete.
Demnach sei die Kommission vorläufig zu dem Ergebnis gekommen, die beiden Konzerne als sogenannte Gatekeeper einzustufen. Als Gatekeeper gelten Unternehmen, die über eine besonders große Marktmacht und einen erheblichen Einfluss verfügen. Die Konzerne haben nun Zeit, Stellung zu beziehen. Eine endgültige Entscheidung will die EU-Kommission im November bekanntgeben.
Als Gatekeeper eingestufte Unternehmen müssen sich an die Auflagen der EU halten. Tun sie das nicht, kann die Kommission Verfahren eröffnen. Im Ernstfall drohen Strafen in Höhe von bis zu zehn Prozent des globalen Jahresumsatzes.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- EU-Kommission plant Regulierung von Amazon und Microsoft unter dem Digital Markets Act
- Unternehmen werden als Gatekeeper eingestuft
- Endgültige Entscheidung der Kommission im November erwartet
Warum ist das wichtig?
- Regulierung der Cloud-Geschäfte zur Sicherstellung fairer Wettbewerbsbedingungen
- Einstufung als Gatekeeper betrifft Unternehmen mit großer Marktmacht
- Möglichkeit von Strafen bei Nichteinhaltung der EU-Vorgaben
Wer ist betroffen?
- Amazon
- Microsoft
- EU-Kommission
Zahlen/Fakten?
- EU-Kommission plant Regulierung der Cloud-Geschäfte von Amazon und Microsoft
- Einstufung als "Gatekeeper" aufgrund großer Marktmacht
- Strafen bis zu 10 % des globalen Jahresumsatzes bei Nichteinhaltung der Auflagen
Wie geht’s weiter?
- Stellungnahme der Konzerne abwarten
- Endgültige Entscheidung im November
- Möglichkeit von Verfahren und Strafen bei Nichteinhaltung der Auflagen
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