Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: Deutschland plant Verbot von Blitzer-Apps
Berlin () – Die Bundesländer wollen die bei Autofahrern beliebten „Blitzerwarnapps“ gänzlich verbieten. Wie die „Rheinische Post“ (Montagsausgabe) berichtet, soll nach dem Willen der Länder das bereits bestehende Nutzungsverbot ausgeweitet werden.
Das Verbot der Nutzung von „Blitzerwarnapps“ dürfe nicht weiter von Zufallsfunden bei Polizeikontrollen abhängig sein, heißt es in einer Stellungnahme zu der von der Regierung geplanten Änderung des Straßenverkehrsgesetzes, aus der die Zeitung zitiert. „In anderen Ländern, zum Beispiel in Frankreich, sind dagegen solche Apps gänzlich verboten, denn sie verfolgen ja keinen anderen Zweck als die Umgehung der Rechtsverfolgung“, so die Länder.
Das Verbot müsse daher „an die Praxis im europäischen Ausland angeglichen werden“. Weiter kritisieren die Länder, die Apps würden in den App-Stores zum Beispiel „mit den Worten gepriesen, die App habe der Person schon viele Male den Lappen bewahrt“.
In Frankreich gibt es laut Experten auch ein Mitführverbot von Blitzerapps. In Deutschland drohen dann ein Bußgeld von 75 Euro und ein Punkt in Flensburg, wenn man aktiv bei der Nutzung erwischt wird.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Mobiler Blitzer (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundesländer wollen Blitzerwarnapps gänzlich verbieten
- Nutzungsverbot soll ausgeweitet werden
- Vergleich zu Regelungen in anderen europäischen Ländern, insbesondere Frankreich
Warum ist das wichtig?
- Verhindert Umgehung von Verkehrsregeln und erhöht die Verkehrssicherheit
- Angleichung an europäische Standards und Regelungen
- Reduziert potenzielle Gefahren durch Riskantes Fahrverhalten, das durch solche Apps gefördert wird
Wer ist betroffen?
- Autofahrer
- Nutzer von Blitzerwarnapps
- Bundesländer
Zahlen/Fakten?
- 75 Euro Bußgeld für aktive Nutzung von Blitzerwarnapps in Deutschland
- 1 Punkt in Flensburg bei Nutzung erwischt
- Verbot der Blitzerwarnapps vorgesehen, inspiriert durch Regelungen in Frankreich
Wie geht’s weiter?
- Ausweitung des bestehenden Nutzungsverbots für Blitzerwarnapps
- Angleichung des Verbots an europäische Praxis
- Mögliche Einführung von Bußgeldern und Punkten in Flensburg bei Nutzung
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