Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Verkehrssicherheit und Blitzerwarnapps in Deutschland
Berlin () – Das Bundesverkehrsministerium lehnt Pläne der Bundesländer ab, die sogenannten Blitzerwarnapps ganz zu verbieten. Das sagte eine Sprecherin von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) der „Rheinischen Post“.
Bereits nach geltendem Recht sei es untersagt, „ein technisches Gerät zu betreiben oder betriebsbereit mitzuführen, das dafür bestimmt ist, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen oder zu stören“, so die Sprecherin. Eine Ahndung und wirksame Sanktionierung sei daher von großer Bedeutung für die Gewährleistung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. „Hierbei ist die Ahndungsdichte beziehungsweise die Kontrollhäufigkeit entscheidend.“ Das obliege den Ländern, so die Sprecherin.
Laut „Rheinischer Post“ wollen die Länder das bereits bestehende Nutzungsverbot deutlich verschärfen. Es dürfe nicht weiter von Zufallsfunden bei Polizeikontrollen abhängig sein, heißt es in einer Stellungnahme des Bundesrates, aus der die Zeitung zitiert. In anderen Ländern wie Frankreich seien solche Apps gänzlich verboten. Das deutsche Verbot müsse daher „an die Praxis im europäischen Ausland angeglichen werden“, fordern die Länder.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Starenkästen (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundesverkehrsministerium lehnt Verbot von Blitzerwarnapps ab.
- Länder möchten bestehendes Nutzungsverbot verschärfen.
- Vergleich zu anderen Ländern, wo solche Apps verboten sind.
Warum ist das wichtig?
- Sicherheit der Verkehrsteilnehmer erhöhen durch wirksame Ahndung und Sanktionierung
- Notwendigkeit der Kontrolle zur Gewährleistung von Verkehrsüberwachung
- Angleichung an internationale Regelungen in anderen Ländern erforderlich
Wer ist betroffen?
- Verkehrsüberwacher
- Verkehrsteilnehmer
- Nutzer von Blitzerwarn-Apps
Zahlen/Fakten?
- Bundesverkehrsministerium lehnt Verbot von Blitzerwarnapps ab
- Geltendes Recht untersagt den Betrieb von Geräten, die Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzeigen
- In anderen Ländern wie Frankreich sind solche Apps gänzlich verboten
Wie geht’s weiter?
- Bundesverkehrsministerium lehnt Verbot von Blitzerwarnapps ab
- Länder möchten Nutzungsverbot verschärfen
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