Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: EU-Mercosur-Abkommen als Handelsmeilenstein
Berlin/Brüssel () – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die Einigung zum EU-Mercosur-Abkommen als „Meilenstein in der europäischen Handelspolitik“ bezeichnet.
Das Abkommen sei ein „wichtiges Signal“ für die „strategische Souveränität und Handlungsfähigkeit“ der EU, sagte Merz am Freitag. Es stärke die Wirtschaft und die Handelsbeziehungen mit den entsprechenden Ländern in Südamerika, was sowohl für Deutschland als auch für Europa von Vorteil sei.
Merz sagte jedoch auch, dass die 25 Jahre dauernden Verhandlungen zu lang gewesen seien. Der Bundeskanzler forderte, dass die nächsten Freihandelsabkommen zügig abgeschlossen werden sollten.
Das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay soll die weltweit größte Freihandelszone mit über 700 Millionen Einwohnern schaffen. Kritiker befürchten eine zu große Konkurrenz für europäische Bauern und eine Abschwächung von EU-Standards.
Die Einigung war am Freitagmittag zwischen den 27 EU-Staaten erzielt worden, nachdem die Verhandlungen immer wieder vertagt worden waren. Bis zum Nachmittag braucht es allerdings noch die jeweilige Bestätigung aus den EU-Hauptstädten. Außerdem muss das Abkommen noch vom Europäischen Parlament gebilligt werden, bevor es in Kraft treten kann.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Friedrich Merz am 09.01.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Friedrich Merz bezeichnet die Einigung zum EU-Mercosur-Abkommen als "Meilenstein in der europäischen Handelspolitik".
- Das Abkommen soll die weltweit größte Freihandelszone mit über 700 Millionen Einwohnern schaffen.
- Merz fordert schnellere Abschlüsse künftiger Freihandelsabkommen und kritisiert die langen Verhandlungen.
Warum ist das wichtig?
- Stärkung der Wirtschaft und Handelsbeziehungen mit Südamerika
- Signal für die strategische Souveränität der EU
- Schaffung der größten Freihandelszone weltweit
Wer ist betroffen?
- EU-Staaten
- europäische Bauern
- Handelsbeziehungen mit Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay
Zahlen/Fakten?
- 25 Jahre Verhandlungen
- Über 700 Millionen Einwohner in der geplanten Freihandelszone
- Einigung zwischen 27 EU-Staaten
Wie geht’s weiter?
- Bestätigung des Abkommens aus den EU-Hauptstädten erforderlich
- Zustimmung des Europäischen Parlaments notwendig
- Zügige Verhandlungen für weitere Freihandelsabkommen gefordert
- Grasbrand in Hünxe-Drevenack greift auf Unterholz über - 27. April 2026
- Notrufmissbrauch in Güstrow - 27. April 2026
- Tödlicher Verkehrsunfall auf der B173 bei Köditz - 27. April 2026
