Pistorius will dieses Jahr 20.000 Freiwillige rekrutieren

8. Januar 2026
1 min Lesezeit

Pistorius will dieses Jahr 20.000 Freiwillige rekrutieren

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wehrdienstreform in Berlin: Rekrutierungsgespläne

() – Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) will schon im ersten Jahr 20.000 Freiwillige für den neuen Wehrdienst rekrutieren. In einem Brief an die Regierungsfraktionen schreibt Pistorius, er sei „überzeugt, dass uns dies gelingen wird“. In dem Dokument, über das der „Spiegel“ berichtet, skizziert Pistorius seine wichtigsten Projekte für das Jahr 2026.

Die Zielmarke von 20.000 Freiwilligen für den neuen Wehrdienst ist ambitioniert. Im vergangenen Jahr meldeten sich nach „Spiegel“-Informationen nur etwas mehr als 12.000 Männer und Frauen für den bereits existierenden Freiwilligen Wehrdienst (FWD) – deutlich weniger, als sich die Bundeswehr vorgenommen hatte.

Der neue Wehrdienst soll für junge Menschen deutlich ansprechender werden als das bisherige Modell. Vor allem die gute Bezahlung soll mehr Männer und Frauen zur Bundeswehr locken, zudem soll der Dienst selbst deutlich attraktiver werden. In dem Brief an die Fraktionen schreibt Pistorius, er plane einen „sinnstiftenden und attraktiven Dienst“, dies sei sein „klares Bekenntnis und Ziel“. Im Sommer 2027 will er sein Modell evaluieren, um möglicherweise Änderungen vorzunehmen.

Der neue Wehrdienst, der weitgehend freiwillig ist, wurde von der Koalition aus Union und SPD nach langem Ringen Ende 2025 beschlossen. Schon in den nächsten Tagen, schreibt Pistorius, wolle er die ersten Fragebögen für den Dienst verschicken. „In wenigen Tagen werden die ersten 18-Jährigen kontaktiert, um gezielt Bereitschaft und Qualifikation abzufragen und für den Dienst in der Bundeswehr zu werben“, heißt es in seinem Brief.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bundeswehr-Soldaten (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Verteidigungsminister Boris Pistorius plant, 20.000 Freiwillige für den neuen Wehrdienst im ersten Jahr zu rekrutieren.
  • Im vergangenen Jahr meldeten sich nur etwas mehr als 12.000 Personen für den bestehenden Freiwilligen Wehrdienst.
  • Der neue Wehrdienst soll attraktiver gestaltet werden, insbesondere durch bessere Bezahlung und einen sinnstiftenden Dienst.

Warum ist das wichtig?

  • Rekrutierung von 20.000 Freiwilligen erhöht die Personalstärke der Bundeswehr.
  • Der neue Wehrdienst soll durch attraktive Bedingungen junge Menschen motivieren.
  • Evaluation des Modells 2027 ermöglicht Anpassungen und Verbesserungen.

Wer ist betroffen?

  • junge Menschen
  • Männer und Frauen
  • 18-Jährige

Zahlen/Fakten?

  • 20.000 Freiwillige sollen im ersten Jahr für den neuen Wehrdienst rekrutiert werden
  • Im vergangenen Jahr meldeten sich nur etwas mehr als 12.000 für den bestehenden Freiwilligen Wehrdienst
  • Modell soll im Sommer 2027 evaluiert werden

Wie geht’s weiter?

  • Rekrutierung von 20.000 Freiwilligen für Wehrdienst im ersten Jahr
  • Versand der ersten Fragebögen an 18-Jährige in den nächsten Tagen
  • Evaluierung des Modells im Sommer 2027
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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