Bund und Länder wollen gemeinsame Justizcloud aufbauen

7. Januar 2026
1 min Lesezeit

Bund und Länder wollen gemeinsame Justizcloud aufbauen

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Justizcloud-Initiative in Deutschland

() – Bund und Länder wollen eine gemeinsame Justizcloud aufbauen. Eine entsprechende Vereinbarung sei unterzeichnet worden, teilte das Bundesjustizministerium am Mittwoch mit. Ziel sei es, eine zukunftsfähige IT-Infrastruktur für die Justiz im Bund und in den 16 Bundesländern zu schaffen. Eine erste lauffähige Version soll bis Anfang 2027 zur Verfügung stehen.

Die Justizcloud wird auf der vorhandenen Infrastruktur der öffentlichen IT-Dienstleister aufgebaut. Ein eigenes Justiznetz soll errichtet werden, um die technologische Selbständigkeit der Justiz zu stärken. Laut Justizministerium sollen Einsparpotenziale realisiert und die tägliche Arbeit in der Justiz verbessert werden.

In einem ersten Schritt soll über die Justizcloud das Gemeinsame Fachverfahren (GeFa) der Justiz an Gerichten in mehreren Ländern zur Verfügung gestellt werden. Perspektivisch sollen alle derzeit entwickelten und neu entstehenden Fachverfahren gemeinsam in der Cloud betrieben werden. Die Projektleitung übernimmt ein Aufbaustab, der im Land angesiedelt wurde.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Justizzentrum Halle (Saale) (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Bund und Länder haben eine Vereinbarung zum Aufbau einer gemeinsamen Justizcloud unterzeichnet.
  • Ziel ist eine zukunftsfähige IT-Infrastruktur für die Justiz bis Anfang 2027.
  • Die Justizcloud soll auf vorhandener Infrastruktur basieren und die technische Selbstständigkeit der Justiz stärken.

Warum ist das wichtig?

  • Bau einer gemeinsamen Justizcloud zur Verbesserung der IT-Infrastruktur der Justiz.
  • Stärkung der technologischen Selbständigkeit und realisierte Einsparpotenziale.
  • Bereitstellung und gemeinsame Nutzung von Fachverfahren in der Cloud.

Wer ist betroffen?

  • Bund und Länder
  • Justizangestellte
  • Gerichte in mehreren Ländern

Zahlen/Fakten?

  • Erste lauffähige Version der Justizcloud bis Anfang 2027
  • Aufbau auf bestehender Infrastruktur der öffentlichen IT-Dienstleister
  • Projektleitung durch einen Aufbaustab in Baden-Württemberg

Wie geht’s weiter?

  • Aufbau einer gemeinsamen Justizcloud bis Anfang 2027
  • Einführung des Gemeinsamen Fachverfahrens (GeFa) in mehreren Ländern
  • Alle Fachverfahren sollen perspektivisch in der Cloud betrieben werden
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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