Mecklenburg-Vorpommern führt Kinderschutzgesetz und neues Wohnrecht ein

1. Januar 2026
1 min Lesezeit

Mecklenburg-Vorpommern führt Kinderschutzgesetz und neues Wohnrecht ein

Mecklenburg-Vorpommern - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaftliche Neuerungen in Mecklenburg-Vorpommern

() – In sind zum Jahreswechsel zwei neue Landesgesetze in Kraft getreten. Es handelt sich um das Kinderschutzstrukturgesetz und das Wohnformen- und Teilhabegesetz (WoTG M-V).

Mit dem ersten eigenständigen Kinderschutzgesetz des Landes sollen die Strukturen für ein sicheres Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen gestärkt werden.

Sozialministerin Stefanie Drese nannte als Ziele eine bessere Vernetzung der Akteure, die Qualifizierung von Fachkräften und die verpflichtende Entwicklung von Kinderschutzkonzepten. Ein zentraler Schritt sei die Rückübertragung des Landesjugendamtes in die Landesverwaltung und die Einrichtung einer Zentralen Stelle Kinderschutz.

Dafür stellt das Land nach Angaben der Ministerin jährlich über 1,6 Millionen Euro zusätzlich bereit.

Das zweite neue Gesetz, das WoTG, regelt Pflege- und Betreuungswohnformen zeitgemäß neu. Es soll die Wohnqualität für Menschen mit Behinderungen und Pflegebedürftige sichern und mehr Raum für innovative Versorgungsformen schaffen.

Ein Schwerpunkt liege auf dem Abbau von Bürokratie und Doppelstrukturen bei Prüfungen. Ziele seien außerdem ein stärkerer Verbraucherschutz, verpflichtende Gewaltschutzkonzepte und eine stärkere interkulturelle Öffnung, so das Ministerium.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kinder in einer Schule

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • In Mecklenburg-Vorpommern traten zum Jahreswechsel zwei neue Landesgesetze in Kraft: das Kinderschutzstrukturgesetz und das Wohnformen- und Teilhabegesetz.
  • Das Kinderschutzgesetz stärkt die Strukturen für den Schutz von Kindern und Jugendlichen und sieht unter anderem eine Rückübertragung des Landesjugendamtes in die Landesverwaltung vor.
  • Das Wohnformen- und Teilhabegesetz regelt Pflege- und Betreuungswohnformen neu und zielt auf Verbesserung der Wohnqualität sowie den Abbau von Bürokratie.

Warum ist das wichtig?

  • Stärkung der Kinderschutzstrukturen für sicheres Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen
  • Verbesserung der Wohnqualität und Versorgungsformen für Menschen mit Behinderungen und Pflegebedürftige
  • Abbau von Bürokratie und Verbesserung des Verbraucherschutzes

Wer ist betroffen?

  • Kinder und Jugendliche
  • Menschen mit Behinderungen
  • Pflegebedürftige

Zahlen/Fakten?

  • In Mecklenburg-Vorpommern sind zwei neue Landesgesetze in Kraft getreten: Kinderschutzstrukturgesetz und WoTG M-V.
  • Für das Kinderschutzgesetz werden jährlich über 1,6 Millionen Euro bereitgestellt.
  • Das WoTG zielt auf die Sicherung der Wohnqualität für Menschen mit Behinderungen und Pflegebedürftige.

Wie geht’s weiter?

  • Stärkung der Strukturen für ein sicheres Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen
  • Rückübertragung des Landesjugendamtes in die Landesverwaltung
  • Abbau von Bürokratie bei Pflege- und Betreuungswohnformen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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