Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Zivildienst und Umweltschutz in Deutschland
Berlin () – Vor dem Hintergrund der Einführung des neuen Wehrdienstes fordert Jörg-Andreas Krüger, Präsident des Naturschutzbundes Deutschland, die Einbeziehung des Nabu. „Nach dem Wehrdienstgesetz wird auch die Diskussion über ein Zivildienstgesetz wieder aufflammen“, sagte er dem Nachrichtenportal T-Online. „Ich bin für einen verpflichtenden Zivildienst, der auch beim Nabu möglich wäre.“
„Ich weiß, dass das für viele junge Menschen eine Herausforderung wäre. Aber ich habe den Zivildienst als wahnsinnig prägende Zeit wahrgenommen.“ Der Klimawandel werde die Gesellschaft in der Zukunft stark fordern, so Krüger, sei es durch Dürren, Brände oder Starkregen. „Beim Zivildienst einen Fokus auf ökologische Resilienz zu legen, halte ich für sehr sinnvoll“, sagte der Verbandsfunktionär.
Gleichzeitig hob Krüger die Bedeutung der Ehrenamtlichen für die Arbeit des Nabu hervor – und warnte vor der AfD. „Die AfD lehnt unsere Arbeit grundsätzlich ab, stellt wissenschaftliche Erkenntnisse wie den menschengemachten Klimawandel infrage und greift Umweltverbände regelmäßig an. Mit dieser Partei gibt es für uns keine Zusammenarbeit“, sagte er. „Vor Ort erleben unsere Ehrenamtlichen oft Ablehnung – teils schon gegenüber der bloßen Existenz des Nabu – bis hin zu üblen Beleidigungen. Manchmal gibt es auch Vereinnahmungsversuche durch AfD-Vertreter. Beides ist schwierig und muss geklärt werden.“Man wolle niemanden in Konfrontationen zwingen, so Krüger. „Ehrenamtliche sollen keine politischen Konflikte auf der Straße austragen müssen.“ Aber: „In manchen Regionen, gerade in Ostdeutschland, ist der Druck besonders hoch. Dafür haben wir großes Verständnis.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Jörg-Andreas Krüger (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Jörg-Andreas Krüger fordert Einbeziehung des Nabu beim neuen Wehrdienst.
- Er befürwortet einen verpflichtenden Zivildienst mit Fokus auf ökologische Resilienz.
- Krüger warnt vor der AfD und deren Ablehnung der Arbeit des Nabu.
Warum ist das wichtig?
- Einbeziehung des Nabu in den neuen Wehrdienst könnte ökologische Aufklärung fördern
- Zivildienst mit Fokus auf ökologische Resilienz wird als sinnvoll erachtet
- Ehrenamtliche Arbeit des Nabu ist wichtig, aber unter Druck durch politische Angriffe
Wer ist betroffen?
- junge Menschen
- Ehrenamtliche des Nabu
- Mitglieder der AfD
Zahlen/Fakten?
- Jörg-Andreas Krüger fordert verpflichtenden Zivildienst, auch beim Nabu.
- Krüger bezeichnete die Zivildienstzeit als prägend.
- AfD wird als grundsätzlicher Gegner der Nabu-Arbeit bezeichnet.
Wie geht’s weiter?
- Einbeziehung des Nabu in den neuen Wehrdienst
- Verpflichtender Zivildienst mit Fokus auf ökologische Resilienz
- Warnung vor der AfD und deren Auswirkungen auf Ehrenamtliche
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