Krankenkassen weisen Warken-Kritik zurück

23. Dezember 2025
1 min Lesezeit

Krankenkassen weisen Warken-Kritik zurück

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesundheitspolitik: Kritik an Sparmaßnahmen in Berlin

() – Die gesetzlichen Krankenkassen haben Kritik von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) zurückgewiesen.

„Das kleine Sparpaket ist zwar ein gutes politisches Signal, dämpft den Ausgabenanstieg jedoch nur um weniger als zwei Milliarden Euro“, sagte die stellvertretende Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbands, Stefanie Stoff-Ahnis, der „Rheinischen Post“. Im kommenden Jahr würden die Ausgaben trotz dieser Sparmaßnahmen um circa 23 Milliarden auf rund 370 Milliarden Euro steigen.

„Dies zeigt deutlich, dass wir ein grundlegendes strukturelles Problem haben, das weit über die Handlungsmöglichkeiten einzelner Krankenkassen hinausgeht.“ Der Verband erwarte, „dass die Zusatzbeiträge im Durchschnitt mit dem Jahreswechsel auf mindestens 3,1 Prozent ansteigen werden“. Warken hatte eine Verantwortung für die Beitragserhöhungen in der gesetzlichen Krankenversicherung auch den Kassen zugewiesen.

Stoff-Ahnis sagte: „Allein für die Krankenhäuser werden wir in diesem Jahr rund zehn Milliarden Euro mehr ausgeben als noch im Jahr 2024. Die Honorare und damit die Ausgaben für niedergelassene Ärzte steigen um knapp acht Prozent. Solche Steigerungsraten hält auf Dauer kein Gesundheitssystem aus. Deshalb brauchen wir zumindest für die kurzfristige Stabilisierung der Beitragssätze weitere Sparmaßnahmen. Man muss es leider deutlich sagen: Das Sparpaket, welches der Bundesrat am letzten Freitag beschlossen hat, wird nicht ausreichen, um die Zusatzbeiträge im Durchschnitt stabil zu halten.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Nina Warken (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Gesetzliche Krankenkassen weisen Kritik von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken zurück.
  • Ausgaben der Kassen steigen trotz Sparpaket um 23 Milliarden Euro auf rund 370 Milliarden Euro.
  • Zusatzbeiträge werden im Durchschnitt auf mindestens 3,1 Prozent ansteigen.

Warum ist das wichtig?

  • Wichtig für die Diskussion über die finanzielle Stabilität der gesetzlichen Krankenversicherung.
  • Zeigt die Notwendigkeit weiterer Reformen und Maßnahmen zur Kostenkontrolle.
  • Akzentuiert die Verantwortung unterschiedlicher Akteure in der Gesundheitsversorgung.

Wer ist betroffen?

  • gesetzliche Krankenkassen
  • Bundesgesundheitsministerin Nina Warken
  • niedergelassene Ärzte

Zahlen/Fakten?

  • Ausgabensteigerung der gesetzlichen Krankenkassen um circa 23 Milliarden auf rund 370 Milliarden Euro im kommenden Jahr
  • Anstieg der Zusatzbeiträge im Durchschnitt auf mindestens 3,1 Prozent erwartet
  • Rund zehn Milliarden Euro mehr Ausgaben für Krankenhäuser im Vergleich zu 2024, Honorare für niedergelassene Ärzte steigen um knapp acht Prozent

Wie geht’s weiter?

  • Zusatzbeiträge werden voraussichtlich auf mindestens 3,1 Prozent ansteigen.
  • Weitere Sparmaßnahmen sind notwendig für die Stabilisierung der Beitragssätze.
  • Grundlegendes strukturelles Problem im Gesundheitssystem bleibt bestehen.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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