Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Justizreform in Thüringen: Stärkung der Handlungsfähigkeit
Erfurt () – Der neue Doppelhaushalt des Landes Thüringen sieht eine deutliche Stärkung der Justiz vor. Das teilte Justizministerin Beate Meißner mit.
Ziel sei es, die Gerichte und Staatsanwaltschaften handlungsfähig zu halten und die Rechtsstaatlichkeit zu sichern.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Personalgewinnung. In diesem Jahr traten 108 neue Rechtsreferendare in den Dienst – so viele wie seit 2013 nicht mehr.
Angesichts von etwa 370 erwarteten Altersabgängen bei Richtern und Staatsanwälten in den nächsten zehn Jahren sollen zudem 20 neue Justizassistenzen geschaffen werden. Diese sollen vor allem Referendare in Nebentätigkeit besetzen und den richterlichen Dienst entlasten.
Weitere Maßnahmen umfassen Budgetpauschalen für Gerichte, Investitionen in moderne Sicherheitstechnik für Haftanstalten und eine Erhöhung der Vergütung für arbeitende Gefangene.
Für letzteres wurde der Haushaltstitel um mehr als 1,5 Millionen Euro auf über vier Millionen Euro aufgestockt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Justizzentrum (Archiv) |
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Thüringen stärkt die Justiz im neuen Doppelhaushalt.
- 108 neue Rechtsreferendare traten in den Dienst, Höchstzahl seit 2013.
- 20 neue Justizassistenzen sollen geschaffen werden.
Warum ist das wichtig?
- Stärkung der Justiz für handlungsfähige Gerichte und Staatsanwaltschaften
- Personalgewinnung zur Kompensation von Altersabgängen und Entlastung der Richter
- Investitionen in Sicherheitstechnik und Erhöhung der Vergütung für Gefangene
Wer ist betroffen?
- Gerichte und Staatsanwaltschaften
- Richter und Staatsanwälte
- Gefangene
Zahlen/Fakten?
- 108 neue Rechtsreferendare in diesem Jahr
- 370 erwartete Altersabgänge bei Richtern und Staatsanwälten in den nächsten zehn Jahren
- Haushaltstitel für die Vergütung arbeitender Gefangener um mehr als 1,5 Millionen Euro auf über vier Millionen Euro aufgestockt
Wie geht’s weiter?
- Personalgewinnung weiter intensivieren
- Neue Justizassistenzen schaffen
- Investitionen in Sicherheitstechnik und Vergütung für Gefangene erhöhen
- Tausende Häftlinge vorzeitig aus Gefängnis entlassen - 20. März 2026
- Lehrerverband sieht Verbot von Messengerdiensten kritisch - 20. März 2026
- Merz will KI-Verordnung komplett auf den Prüfstand stellen - 20. März 2026
