Saarland - Was ist passiert – was dahinter steckt
Digitalisierung im Saarland vorantreiben
Saarbrücken () – Das Saarland und die Kommunen haben eine neue Vereinbarung zur Verwaltungsdigitalisierung unterzeichnet. Wie das Wirtschaftsministerium mitteilte, soll der sogenannte E-Government-Pakt die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes beschleunigen und digitale Angebote für Bürger und Unternehmen ausbauen.
Wirtschaftsminister Jürgen Barke betonte, dass damit mehr Tempo in die Digitalisierung komme und dort investiert werde, wo der Mehrwert besonders hoch sei.
Das Land übernimmt nach Angaben der Landesregierung die Kosten für gemeinsam genutzte Basiskomponenten wie das Serviceportal Saarland und die notwendige technische Infrastruktur. Zudem werden die Betriebskosten für sogenannte ‚Einer-für-Alle‘-Leistungen zeitlich befristet getragen, um die kommunalen Haushalte zu entlasten.
Im ersten Halbjahr 2026 sollen neue Online-Dienste wie die elektronische Wohnsitzanmeldung und der digitale Antrag auf ‚Hilfe zur Pflege‘ verfügbar werden.
Zur Begleitung der Maßnahmen wird ein gemeinsames IT-Steuerungsgremium von Land und Kommunen eingerichtet. Dieses soll die Digitalisierungsstrategien verzahnen und Vorschläge für eine vertiefte Zusammenarbeit im IT-Betrieb erarbeiten.
Andreas Maldener, Bürgermeister der Gemeinde Tholey, sprach von einem klaren Signal für eine koordinierte Beschleunigung der Digitalisierung der Städte und Gemeinden im Saarland.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Saarland und Kommunen unterzeichnen E-Government-Pakt zur Verwaltungsdigitalisierung
- Land übernimmt Kosten für Basiskomponenten und entlastet kommunale Haushalte
- Neue Online-Dienste sollen bis zum ersten Halbjahr 2026 verfügbar sein
Warum ist das wichtig?
- Beschleunigung der Verwaltungsdigitalisierung im Saarland
- Entlastung der kommunalen Haushalte durch Übernahme von Kosten
- Einführung neuer Online-Dienste bis 2026 für Bürger und Unternehmen
Wer ist betroffen?
- Bürger
- Unternehmen
- Kommunen
Zahlen/Fakten?
- E-Government-Pakt zur Verwaltungsdigitalisierung unterzeichnet
- Neue Online-Dienste sollen im ersten Halbjahr 2026 verfügbar sein
- Kostenübernahme für gemeinsame Basiskomponenten und befristete Betriebskosten für 'Einer-für-Alle'-Leistungen
Wie geht’s weiter?
- Neue Online-Dienste sollen im ersten Halbjahr 2026 verfügbar werden.
- Einrichtung eines gemeinsamen IT-Steuerungsgremiums zur Begleitung der Maßnahmen.
- Vorschläge für vertiefte Zusammenarbeit im IT-Betrieb werden erarbeitet.
