Berlin - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Initiativen gegen Antisemitismus in Berlin
Berlin () – Die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt hat einen neuen Förderaufruf für den Aktionsfonds 2026 zur Unterstützung von Projekten gegen Antisemitismus gestartet. Das teilte Staatssekretär Alexander Straßmeir am Montag mit.
Ziel sei es, das vielfältige Engagement in der Hauptstadt zur Bekämpfung von Antisemitismus nachhaltig zu stärken und zu fördern.
Förderfähig sind unter anderem Projekte der politischen Bildung, öffentliche Veranstaltungen und Kampagnen, Awareness- und Monitoringmaßnahmen sowie Aktivitäten zur Antisemitismusprävention in sozialen Netzwerken. Anträge können von gemeinnützigen Organisationen, Körperschaften des öffentlichen Rechts und Stiftungen des öffentlichen Rechts in Trägerschaft unter Beteiligung des Landes Berlin gestellt werden.
Die minimale Fördersumme beträgt 50.000 Euro, die maximale 200.000 Euro.
Interessierte können ihre Anträge bis zum 5. Juni um 18 Uhr einreichen. Der Projektförderzeitraum kann ab dem 17. August beginnen und maximal bis zum 31. Dezember 2027 reichen.
Für Fragen gibt es am 20. Mai eine digitale Informationsveranstaltung sowie am 27. Mai und 3. Juni offene digitale Sprechstunden. Die Auswahl der Projekte erfolgt durch die Senatsverwaltung auf Grundlage fachlicher Kriterien und unter Einbeziehung einer Jury.

