Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Maßnahmen zur Geflügelpest in Soest
Soest () – Der Veterinärdienst des Kreises Soest hat die letzte von drei eingerichteten Überwachungszonen zum Schutz vor der Geflügelpest aufgehoben. Das teilte die Kreisverwaltung am Montag mit.
Die Zone war Ende November nach einem Ausbruch der Aviären Influenza im benachbarten Kreis Paderborn eingerichtet worden.
Obwohl die behördlichen Auflagen für Geflügelhalter mit der Aufhebung entfallen, appelliert die Kreisveterinärdirektorin, weiterhin strenge Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Das Friedrich-Loeffler-Institut schätzt das Risiko für Infektionen bei Wildvögeln und gehaltenem Geflügel weiterhin als hoch ein, da das Virus nach wie vor in der Wildvogelpopulation zirkuliere.
Zu den empfohlenen Biosicherheitsmaßnahmen gehören unter anderem, Futterstellen für Wildvögel unzugänglich zu platzieren, Geflügel ausschließlich mit Leitungswasser zu tränken und eine strikte Trennung zwischen Stall- und Straßenkleidung einzuhalten.
Unklare Krankheits- oder Todesfälle bei Geflügel müssen dem Veterinärdienst umgehend gemeldet werden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Hühner (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Aufhebung der letzten Überwachungszone zum Schutz vor Geflügelpest im Kreis Soest.
- Zone wurde nach Ausbruch der Aviären Influenza im Kreis Paderborn eingerichtet.
- Appell an Geflügelhalter, weiterhin Vorsichtsmaßnahmen zu beachten.
Warum ist das wichtig?
- Schutz der Geflügelpopulation vor Geflügelpest
- Hohe Infektionsgefahr durch zirkulierendes Virus in Wildvögeln
- Wichtigkeit von Biosicherheitsmaßnahmen zur Verhinderung von Ausbrüchen
Wer ist betroffen?
- Geflügelhalter
- Wildvögel
- Veterinärdienst
Zahlen/Fakten?
- Aufhebung der letzten Überwachungszone zum Schutz vor Geflügelpest im Kreis Soest
- Einrichtung der Zone nach Ausbruch der Aviären Influenza im benachbarten Kreis Paderborn
- Risiko für Infektionen bei Wildvögeln und gehaltenem Geflügel weiterhin hoch
Wie geht’s weiter?
- Weiterhin strenge Vorsichtsmaßnahmen beachten
- Biosicherheitsmaßnahmen implementieren
- Unklare Krankheits- oder Todesfälle melden
- Bundesumweltminister denkt über Haushaltsnotlage nach - 26. April 2026
- 1. Bundesliga: BVB feiert klaren Heimsieg gegen Freiburg - 26. April 2026
- Condor fordert Aussetzung des Emissionshandels - 26. April 2026
