Prozess gegen mutmaßlichen IS-Kämpfer beginnt im Januar in Düsseldorf

22. Dezember 2025
1 min Lesezeit

Prozess gegen mutmaßlichen IS-Kämpfer beginnt im Januar in Düsseldorf

Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Justizfall gegen IS-Kämpfer in Düsseldorf

() – Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat die Hauptverhandlung gegen einen mutmaßlichen IS-Kämpfer eröffnet. Das teilte das Gericht am Montag mit.

Der Prozess gegen den syrischen Staatsangehörigen Ahmad A. soll am 8. Januar 2026 beginnen.

Der 33-Jährige aus Monheim am Rhein muss sich wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland, Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Beihilfe zum Mord verantworten. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm vor, sich 2014 in dem ‚Islamischen Staat‘ angeschlossen und bis 2017 für die Terrormiliz gekämpft zu haben.

Unter anderem soll er als Wachmann an der Folter und Enthauptung von Gefangenen beteiligt gewesen sein.

Die Hauptverhandlung ist mit zunächst 19 Terminen bis Ende März angesetzt. Der seit Januar in Untersuchungshaft sitzende Angeklagte genießt die Unschuldsvermutung.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Justizzentrum (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Oberlandesgericht Düsseldorf eröffnet Hauptverhandlung gegen mutmaßlichen IS-Kämpfer Ahmad A.
  • Prozessbeginn ist am 8. Januar 2026; ihm werden Kriegsverbrechen und Beihilfe zum Mord vorgeworfen.
  • Anklage umfasst Mitgliedschaft in terroristischer Vereinigung und Beteiligung an Folter und Enthauptungen in Syrien.

Warum ist das wichtig?

  • Aufklärung über die Gräueltaten und Verbrechen des IS
  • Stärkung der Rechtsstaatlichkeit und des Vertrauens in die Justiz
  • Prävention weiterer terroristischer Aktivitäten durch strafrechtliche Verfolgung

Wer ist betroffen?

  • Ahmad A., mutmaßlicher IS-Kämpfer
  • Bundesanwaltschaft
  • Gefangene in Syrien

Zahlen/Fakten?

  • Prozessbeginn am 8. Januar 2026
  • Angeklagter: Ahmad A., 33 Jahre alt
  • 19 Termine bis Ende März angesetzt

Wie geht’s weiter?

  • Hauptverhandlung beginnt am 8. Januar 2026
  • Geplante 19 Termine bis Ende März
  • Angeklagter sitzt seit Januar in Untersuchungshaft
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