NRW-Umweltminister in Sorge um Störche

22. Dezember 2025
1 min Lesezeit

NRW-Umweltminister in Sorge um Störche

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Naturschutz und Vogelpflege in NRW

() – NRW-Umweltminister Oliver Krischer (Grüne) ist in großer Sorge um den Bestand an Störchen in NRW.

„Viele der Störche, die bei uns in brüten, halten sich derzeit in ihren Winterquartieren auf – auch in Spanien, wo die Vogelgrippe wütet“, sagte der Grünen-Politiker dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Montagsausgabe). „Ich beobachte die Entwicklung und habe bedrückende Bilder gesehen.“ Er hoffe sehr, dass möglichst viele Störche zurückkehren.

Auch der Naturschutzbund wies auf die Gefahr für die Störche hin. „Aktuelle Meldungen der letzten Woche aus dem Großraum Madrid berichten von einem Massensterben unter Weißstörchen sowie Enten, Möwen und Greifvögeln“, heißt es in einer Mitteilung. Das zeige, wie schnell und unerwartet der Storchenbestand durch Einflüsse wie Krankheitserreger wieder schrumpfen könne. In einem Flussabschnitt seien allein 500 Storchenkadaver geborgen worden. Sie verendeten nach Angaben spanischer Veterinäre an einer hochpathogenen Variante der Vogelgrippe.

Das NRW-Umweltministerium erklärte, man gehe in NRW von 800 Weißstorchpaaren und 80 Schwarzstorchpaaren aus. Der Bestand von Weißstörchen hatte im Jahr 1990 mit nur drei Paaren in NRW seinen Tiefpunkt erreicht. Der Schwarzstorch war mehr als 100 Jahre in NRW ganz ausgestorben. Beide Arten hatten dank vielfältiger Schutzmaßnahmen einen deutlichen Bestandsanstieg erlebt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Weißstorch (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • NRW-Umweltminister Oliver Krischer äußert Sorgen um den Storchenbestand in NRW.
  • Viele Störche halten sich in ihren Winterquartieren auf, während die Vogelgrippe in Spanien wütet.
  • Massensterben unter Störchen und anderen Vögeln in Madrid durch eine hochpathogene Variante der Vogelgrippe festgestellt.

Warum ist das wichtig?

  • Sorge um den Storchbestand in NRW aufgrund von Vogelgrippe
  • Risiko von Massensterben kann Bestände schnell gefährden
  • Rückkehr der Störche ist wichtig für die Artenvielfalt und Naturschutzmaßnahmen

Wer ist betroffen?

  • Störche in Nordrhein-Westfalen
  • Naturschutzbund Deutschland
  • spanische Veterinäre

Zahlen/Fakten?

  • 800 Weißstorchpaare in NRW
  • 80 Schwarzstorchpaare in NRW
  • Tiefpunkt von Weißstörchen 1990: 3 Paare

Wie geht’s weiter?

  • Beobachtung der Rückkehr der Störche nach NRW
  • Eindämmung der Vogelgrippe in den Winterquartieren
  • Fortsetzung von Schutzmaßnahmen für Störche
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Don't Miss