Gesellschaft: Frankfurt Obdachlosenhilfe Ausbau
Frankfurt am Main () – Die Stadt Frankfurt hat ihr Angebot für obdachlose Menschen ausgebaut. Wie die Stadt am Montag mitteilte, ersetzen vier feste, niedrigschwellige Unterkünfte die bisherige Notübernachtung am Eschenheimer Tor.
Sie sollen betrieben werden von der Caritas Frankfurt und der Diakonie Frankfurt und Offenbach.
Bereits im August sollen das Henriette-Fürth-Haus im Gutleutviertel und der Tagestreff Weser 5 im Bahnhofsviertel mehr als 70 Menschen aufnehmen. Im September sollen das Haus Lichtblick an der Eschersheimer Landstraße und eine Immobilie in der Innenstadt mit insgesamt rund 75 weiteren Schlafplätzen folgen.
Die Übergangszeltunterkunft in der Bockenheimer Anlage, die nach der unerwarteten Schließung der Notübernachtung errichtet worden war, soll schrittweise zurückgebaut werden.
„Unser Ziel bleibt, dass jeder Mensch einen sicheren Schlafplatz findet“, sagte Sozialdezernentin Elke Voitl (Grüne). Die Stadt habe die Gelegenheit genutzt, Unterkünfte zu schaffen, die ohne hohe Zugangshürden sind.
Caritas-Abteilungsleiter Ralph Rußmann erklärte, man habe durch den Schulterschluss der Träger mit der Stadt eine schnelle Lösung gefunden. Diakoniepfarrer Markus Eisele ergänzte, obdachlose Menschen gehörten zur Stadtgesellschaft und müssten Schutz und Würde erfahren.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Obdachloser (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Hessen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Frankfurt baut sein Angebot für obdachlose Menschen aus und ersetzt die Notübernachtung am Eschenheimer Tor durch vier feste, niedrigschwellige Unterkünfte
- Die neuen Unterkünfte sollen ab August starten und mehr als 70 sowie später rund 75 Schlafplätze bereitstellen, betrieben von Caritas und Diakonie
- Die Übergangszeltunterkunft in der Bockenheimer Anlage wird schrittweise zurückgebaut
Warum ist das wichtig?
- Bessere Versorgung obdachloser Menschen durch vier feste niedrigschwellige Unterkünfte statt Notübernachtung
- Mehr Schlafplätze ab August und September, um mehr Menschen einen sicheren Platz zu ermöglichen
- Zugang ohne hohe Zugangshürden erhöht Chancen auf Schutz und Würde durch Träger wie Caritas und Diakonie
Wer ist betroffen?
- Obdachlose Menschen in Frankfurt am Main
Zahlen/Fakten?
- 4 feste niedrigschwellige Unterkünfte ersetzen die Notübernachtung am Eschenheimer Tor
- August: Henriette-Fürth-Haus und Tagestreff Weser 5 für mehr als 70 Menschen
- September: Haus Lichtblick und eine Innenstadt-Immobilie mit insgesamt rund 75 weiteren Schlafplätzen
Wie geht’s weiter?
- Ab August nehmen das Henriette-Fürth-Haus und der Tagestreff Weser 5 mehr als 70 Menschen auf
- Im September folgen weitere rund 75 Schlafplätze in zwei Einrichtungen, während die Zeltunterkunft schrittweise zurückgebaut wird
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