Politik: Rente mit 45 Beitragsjahren
Berlin () – Ralf Stegner (SPD) stellt die Mehrheit für das schwarz-rote Rentenpaket im Bundestag infrage. Die Möglichkeit, nach 45 Beitragsjahren abschlussfrei in Rente gehen zu können, sei „eine Frage von Respekt und Solidarität“, sagte Stegner dem „Tagesspiegel“ (Sonntagsausgabe).
„Wenn es da einen guten Kompromiss gibt, findet sich eine Koalitionsmehrheit – ohne hätte die Sache keine Chance“, so Stegner. Die bisherige Regelung sei „bekanntermaßen eine sozialdemokratische Erfindung“ gewesen, erinnerte der SPD-Politiker. Er appellierte an die Union, bei der „Rente mit 63“ Kompromisse einzugehen.
„Wenn nun nicht nur, aber in erster Linie Ministerpräsidenten der Union diese Möglichkeit erhalten wollen, sollten wir gemeinsam einen Weg finden können, der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mit weit überdurchschnittlicher Erwerbsbiografie und ganz langer Beitragszahlergeschichte die Möglichkeit erhält, abschlagsfrei in Rente gehen zu können“, sagte Stegner weiter.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Ralf Stegner (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Ralf Stegner (SPD) stellt die Mehrheit für das schwarz-rote Rentenpaket im Bundestag infrage und fordert Kompromisse zur abschlagsfreien Rente
- Stegner sagt, die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren sei eine Frage von Respekt und Solidarität und wirbt dafür, dass die Koalitionsmehrheit nur mit einem guten Kompromiss zustande kommt
- Er appelliert an die Union, bei der „Rente mit 63“ Kompromisse einzugehen, damit Arbeitnehmer mit langer Erwerbsbiografie abschlagsfrei in Rente gehen können
Warum ist das wichtig?
- Ermöglicht eine abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren und betrifft damit die Rentensicherheit für langjährig Beitragszahlende
- Stegner fordert Koalitionskompromisse, damit Arbeitnehmer mit sehr langer Erwerbsbiografie eine faire Regelung erhalten
- „Rente mit 63“ wird als sozialpolitische Frage von Respekt und Solidarität dargestellt, die gesellschaftliches Vertrauen stärken soll
Wer ist betroffen?
- Ralf Stegner (SPD)
- Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit weit überdurchschnittlicher Erwerbsbiografie und sehr langer Beitragszahlergeschichte
- Ministerpräsidenten der Union
Zahlen/Fakten?
- 45 Beitragsjahre für abschlagsfreien Renteneintritt
- „Rente mit 63“ als Thema für Kompromisse
- Möglichkeit für Arbeitnehmer mit weit überdurchschnittlicher Erwerbsbiografie und ganz langer Beitragszahlergeschichte auf abschlagsfreien Renteneintritt
Wie geht’s weiter?
- Stegner fordert von der Union, beim Thema „Rente mit 63“ Kompromisse einzugehen, um eine Koalitionsmehrheit für das Rentenpaket zu ermöglichen
- Es soll ein Weg gefunden werden, der Arbeitnehmer mit sehr langer Erwerbsbiografie und Beitragszahlergeschichte abschlagsfrei in Rente gehen lässt
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