Wissenschaft in Mainz stärkt Nuklearmedizin
Mainz () – Das Land Rheinland-Pfalz hat die Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit 250.000 Euro für den Ausbau ihres Zykloton-Beschleunigers unterstützt. Mit dem Geld wird ein neues Synthese-Modul angeschafft, wie die Universität am Dienstag mitteilte.
Das Modul ermöglicht die Herstellung gebrauchsfertiger Radiopharmaka für die Positronen-Emissions-Tomografie (PET).
Der Einsatz verbessere die regionale Versorgung mit Radiopharmaka für PET-Untersuchungen, hieß es. Zugleich würden Forschung und Ausbildung in Nuklearmedizin, Chemie und Physik gestärkt.
Wissenschaftsminister Clemens Hoch (SPD) erklärte, die Förderung sei eine wichtige Investition in den Wissenschafts- und Gesundheitsstandort. JGU-Präsident Georg Krausch dankte dem Land und hob die interdisziplinären Möglichkeiten hervor.
Das Zykloton war 2015 installiert und 2016 in Betrieb genommen worden.
Es erzeugt das kurzlebige Fluor-18, das innerhalb von 110 Minuten zu Radiopharmaka verarbeitet und an Kliniken geliefert werden muss. Von Mainz aus sollen künftig medizinische Zentren in der gesamten Rhein-Main-Region versorgt werden.
Eine vergleichbare Möglichkeit gab es in Rheinland-Pfalz bisher nicht.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Euroscheine (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Rheinland-Pfalz - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Rheinland-Pfalz unterstützt die Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit 250.000 Euro beim Ausbau des Zykloton-Beschleunigers
- Das Geld dient zur Anschaffung eines neuen Synthese-Moduls zur Herstellung gebrauchsfertiger Radiopharmaka für PET
- Durch die neue Möglichkeit sollen künftig medizinische Zentren in der Rhein-Main-Region besser mit Radiopharmaka versorgt werden
Warum ist das wichtig?
- Bessere regionale Versorgung mit Radiopharmaka für PET-Untersuchungen durch schnellere Herstellung aus Fluor-18
- Stärkung von Forschung und Ausbildung in Nuklearmedizin, Chemie und Physik durch neues Synthese-Modul
- Investition in Wissenschafts- und Gesundheitsstandort, da bisher in Rheinland-Pfalz eine vergleichbare Möglichkeit fehlte
Wer ist betroffen?
- Johannes Gutenberg-Universität Mainz
- Medizinische Zentren in der Rhein-Main-Region
- Kliniken, die Radiopharmaka für PET-Untersuchungen erhalten
Zahlen/Fakten?
- 250.000 Euro Förderung für den Ausbau des Zykloton-Beschleunigers der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
- 2015 installiert, 2016 in Betrieb genommen
- Fluor-18 muss innerhalb von 110 Minuten zu Radiopharmaka verarbeitet und an Kliniken geliefert werden
Wie geht’s weiter?
- Die JGU Mainz beschafft ein neues Synthese-Modul, um gebrauchsfertige Radiopharmaka für PET herzustellen
- Damit soll künftig die regionale Versorgung mit PET-Radiopharmaka in der Rhein-Main-Region verbessert werden
- Von Mainz aus sollen medizinische Zentren in der Region beliefert werden, da eine vergleichbare Möglichkeit bisher in Rheinland-Pfalz fehlte
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