Umfrage: Nur jeder Dritte traut Frei Unionsfraktionsvorsitz zu

27. Juli 2026
1 min Lesezeit

Politik: Bundestag und CDU/CSU-Führung

() – Die Entscheidung, dass der bisherige Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) an die Spitze der CDU/CSU-Bundestagsfraktion wechseln soll, stößt in der Bevölkerung bisher auf ein verhaltenes Echo. Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage für den „Stern“ sowie die Sender RTL und ntv halten 37 Prozent Frei für die Aufgabe des Fraktionsvorsitzenden für geeignet, 26 Prozent sehen ihn dafür nicht als geeignet an. 37 Prozent trauen sich derzeit noch keine Einschätzung zu.

Mit Frei soll ein enger Vertrauter von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) die Führung der Unionsfraktion übernehmen. Der bisherige Kanzleramtschef gilt als einer der wichtigsten Organisatoren der neuen Bundesregierung und soll nun die Zusammenarbeit zwischen Fraktion und Regierung stärken. Nach dem überraschenden Rücktritt Spahns kommt der Neubesetzung eine besondere Bedeutung für die Stabilität und Geschlossenheit der Union zu.

Rückhalt erhält Frei vor allem aus den Reihen der Regierungsparteien: Unter den Anhängern von CDU/CSU halten 69 Prozent ihn für eine gute Wahl, bei den SPD-Anhängern sind es 53 Prozent. Gleichzeitig zeigt der hohe Anteil der Unentschlossenen, dass sich ein großer Teil der Bevölkerung bislang noch kein klares Bild von dem langjährigen Parlamentarier und bisherigen Kanzleramtschef gemacht hat. Die Umfrage deutet damit auf Zustimmung im Regierungslager, aber noch vergleichsweise geringe Bekanntheit in der breiten Öffentlichkeit hin.

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte für die Erhebung am 23. und 24. Juli 2026 insgesamt 1.001 Deutsche.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Thorsten Frei (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Umfrage: Nur jeder Dritte traut Frei Unionsfraktionsvorsitz zu

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Was ist passiert?

  • Thorsten Frei (CDU) soll als neuer Vorsitzender die CDU/CSU-Bundestagsfraktion anführen, als enger Vertrauter von Bundeskanzler Friedrich Merz
  • Laut Forsa-Umfrage halten 37 Prozent Frei für geeignet, 26 Prozent nicht und 37 Prozent äußern keine Einschätzung
  • Die Umfrage wurde am 23. und 24. Juli 2026 mit 1.001 Deutschen durchgeführt

Warum ist das wichtig?

  • Freis Wechsel an die Spitze der CDU/CSU-Bundestagsfraktion kann die Zusammenarbeit zwischen Fraktion und Regierung verbessern und damit Stabilität sowie Geschlossenheit der Union stärken
  • Die Umfrage zeigt überwiegend Zustimmung in den Regierungsparteien, während viele noch unentschlossen sind, was für den Grad der Unterstützung und die Notwendigkeit weiterer Überzeugungsarbeit wichtig ist
  • Die Verteilung der Einschätzungen gibt Hinweise darauf, wie öffentlich bekannt Frei ist und wie sich seine Akzeptanz in der breiten Bevölkerung entwickelt

Wer ist betroffen?

  • Thorsten Frei (CDU)

Zahlen/Fakten?

  • 37 Prozent halten Thorsten Frei für geeignet, 26 Prozent nicht, 37 Prozent trauen sich keine Einschätzung zu
  • Unter CDU/CSU-Anhängern 69 Prozent geeignet; unter SPD-Anhängern 53 Prozent geeignet
  • Befragung von insgesamt 1.001 Deutschen am 23. und 24. Juli 2026

Wie geht’s weiter?

  • Frei soll die Führung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion übernehmen und die Zusammenarbeit zwischen Fraktion und Regierung stärken
  • Nach dem Rücktritt Spahns kommt der Neubesetzung besondere Bedeutung für Stabilität und Geschlossenheit der Union zu
  • Die öffentliche Bewertung bleibt zunächst verhalten, mit vielen Unentschlossenen ohne klare Einschätzung
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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