Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politische Stimmung in Deutschland sinkt
Berlin () – Laut einer Umfrage für den „Deutschlandtrend“ der ARD verlieren die Koalitionspartner Union und SPD in der politischen Stimmung. Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die Union derzeit auf 26 Prozent, ergab die Erhebung von Infratest unter 1.316 Wahlberechtigten von Montag bis Dienstag dieser Woche. Das sind 2 Prozentpunkte weniger als Anfang März.
Die AfD hätte demnach 25 Prozent in Aussicht (+2). Die SPD verschlechtert sich auf 12 Prozent (-2). Das ist ihr niedrigster Wert seit August 2019. Die Grünen wären bei 14 Prozent (+1), die Linke bei 10 Prozent (+1).
Sowohl die FDP als auch das BSW (-1) lägen bei 3 Prozent und damit unter der Mandatsschwelle. Alle anderen Parteien kommen in der Umfrage derzeit zusammen auf 7 Prozent.
Mit der Arbeit der Bundesregierung sind aktuell 15 Prozent der Befragten sehr zufrieden beziehungsweise zufrieden (-10); 84 Prozent (+11) sind mit der Arbeit von Union und SPD weniger oder gar nicht zufrieden.
Mit Blick auf die einzelnen Koalitionspartner zeigen sich 22 Prozent zufrieden mit der Arbeit der CDU, 75 Prozent sind weniger oder gar nicht zufrieden. Mit der Arbeit der CSU sind 17 Prozent zufrieden und 71 Prozent unzufrieden. Im September 2025 waren 29 Prozent mit der gemeinsamen Arbeit von CDU/CSU zufrieden oder sehr zufrieden und 68 Prozent weniger oder gar nicht zufrieden mit der Arbeit der Unionsfraktion. Mit der Arbeit der SPD sind aktuell 13 Prozent zufrieden (-16 im Vergleich zu September 2025) und 83 Prozent unzufrieden.
Aus dem Bundeskabinett wird weiterhin Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am besten bewertet: Aktuell sind 49 Prozent mit seiner Arbeit zufrieden. Das sind 6 Prozentpunkte weniger als im März. Mit Außenminister Johann Wadephul (CDU) sind 30 Prozent zufrieden (-3); 42 Prozent sind mit ihm unzufrieden und 28 Prozent kennen ihn nicht bzw. trauen sich kein Urteil zu.
Mit der Arbeit des CSU-Vorsitzenden und bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder zeigen sich 27 Prozent zufrieden (-6 im Vergleich zu Januar); 63 Prozent sind mit ihm weniger bzw. gar nicht zufrieden. Mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sind 21 Prozent zufrieden (-8); 76 Prozent sind mit ihm unzufrieden.
Bei den SPD-Vorsitzenden gibt es starke Veränderungen: Lars Klingbeil, Vize-Kanzler und Finanzminister (SPD), verschlechtert sich deutlich auf einen Zufriedenheitswert von 18 Prozent (-15); 67 Prozent sind mit seiner Arbeit unzufrieden. Mit Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) sind 15 Prozent zufrieden (-10); 57 Prozent sind mit ihr unzufrieden und 28 Prozent kennen sie nicht bzw. trauen sich kein Urteil zu. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) liegt bei einen Zufriedenheitswert von 12 Prozent (-1 im Vergleich zu März); 56 Prozent sind mit ihr unzufrieden und 32 Prozent kennen sie nicht oder trauen sich kein Urteil zu.
Mit der Grünen-Fraktionsvorsitzenden Britta Haßelmann sind 7 Prozent zufrieden (-6 im Vergleich zu Februar); 30 Prozent sind mit ihr unzufrieden und 63 Prozent kennen sie nicht oder trauen sich kein Urteil zu. Der AfD-Fraktionsvorsitzende Tino Chrupalla erreicht 18 Prozent Zufriedenheit (+1 im Vergleich zu Februar); 55 Prozent sind mit ihm unzufrieden, 27 Prozent kennen ihn nicht oder trauen sich kein Urteil zu. Die Linken-Vorsitzende Heidi Reichinnek kommt auf einen Zufriedenheitswert von 15 Prozent (-3 im Vergleich zu Februar); 44 Prozent sind mit ihr unzufrieden und 41 Prozent kennen sie nicht bzw. trauen sich kein Urteil zu.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Lars Klingbeil und Friedrich Merz (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Union und SPD verlieren in der politischen Stimmung; Union bei 26%, SPD bei 12%.
- AfD gewinnt 2 Punkte und erreicht 25%, Grüne bei 14%, Linke bei 10%.
- Unzufriedenheit mit der Bundesregierung steigt; nur 15% der Befragten sind zufrieden.
Warum ist das wichtig?
- Politische Stimmung zeigt deutlichen Rückgang für Union und SPD
- Unzufriedenheit mit der Regierung steigt, was das Vertrauen in die derzeitigen Koalitionspartner beeinflussen kann
Wer ist betroffen?
- Union und SPD
- AfD, Grüne, Linke
- Mitglieder der Bundesregierung, insbesondere SPD- und CDU-Politiker
Zahlen/Fakten?
- Union: 26 Prozent (-2)
- SPD: 12 Prozent (-2, niedrigster Wert seit August 2019)
- AfD: 25 Prozent (+2)
Wie geht’s weiter?
- Weitere Umfragen zur politischen Stimmung abwarten
- Analyse der Zufriedenheit mit Führungspersönlichkeiten fortsetzen
- Mögliche strategische Anpassungen der Koalitionspartner prüfen
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