Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftliche Auswirkungen des Iran-Kriegs in Deutschland
Berlin () – Der Iran-Krieg belastet die deutschen Hotels und Gaststätten zunehmend. Das sagte die neue Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Jana Schimke dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland„.
Laut einer Umfrage des Branchenverbandes berichten 76 Prozent der Betriebe von einer Konsumzurückhaltung im Zuge des Krieges. 47 Prozent erlebten auch Stornierungen – in der Hotellerie jeder Zweite, in der Gastronomie 38 Prozent. „Es ist dramatisch, wohin Sie schauen“, beklagte Schimke.
90 Prozent der Unternehmen hätten höhere Brenn- und Kraftstoffpreise genannt, 86 Prozent von steigenden Einkaufspreisen für Lebensmittel und Getränke gesprochen. Die höheren Kosten für Transport und Logistik hätten sich in 80 Prozent der Betriebe bemerkbar gemacht. „Die Auswirkungen der Inflation zeigen sich auch in unserer Branche deutlich“, sagte Schimke. Insgesamt verzeichneten die Betriebe ein Minus beim Umsatz von 5,1 Prozent im Vorjahresvergleich. „Viele Menschen sparen beim Restaurantbesuch – bei den Getränken, verzichten auf das Dessert oder kommen insgesamt seltener“, fügte die Dehoga-Hauptgeschäftsführerin hinzu. „Das spüren wir deutlich. Entsprechend leiden die Umsätze.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bedienung in einem Café (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Der Iran-Krieg belastet deutsche Hotels und Gaststätten.
- 76 Prozent der Betriebe berichten von Konsumzurückhaltung, 47 Prozent von Stornierungen.
- Umsatzminus von 5,1 Prozent im Vorjahresvergleich.
Warum ist das wichtig?
- Belastung der deutschen Hotels und Gaststätten durch den Iran-Krieg
- Konsumzurückhaltung und Stornierungen führen zu Umsatzrückgängen
- Hohe Brenn- und Lebensmittelpreise beeinflussen die Branche negativ
Wer ist betroffen?
- deutsche Hotels und Gaststätten
- Betriebe im Bereich Gastronomie und Hotellerie
- Unternehmen der Branche
Zahlen/Fakten?
- 76 Prozent der Betriebe berichten von Konsumzurückhaltung
- 47 Prozent erlebten Stornierungen
- Umsatzminus von 5,1 Prozent im Vorjahresvergleich
Wie geht’s weiter?
- Analyse der Auswirkungen des Iran-Kriegs auf die Branche fortsetzen
- Maßnahmen zur Unterstützung der Betriebe entwickeln
- Möglichkeiten zur Stabilisierung der Umsätze prüfen
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