Politik: Merz zur Seeblockade im Roten Meer
Berlin () – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die Seeblockade der Huthi-Miliz gegen Saudi-Arabien deutlich kritisiert.
„Die Bundesregierung verurteilt die Angriffe der Huthi auf saudische Schiffe im Roten Meer auf das Schärfste“, teilte Merz am Donnerstagabend mit. „Sie müssen unverzüglich eingestellt werden. Jede Form einer Seeblockade ist inakzeptabel.“
Weiter erklärte der Kanzler, diese „rücksichtslosen Angriffe“ gefährdeten die Freiheit der Schifffahrt und drohten, die regionale Stabilität weiter zu untergraben. „Wir stehen solidarisch an der Seite von Saudi-Arabien und unseren Partnern in der Region“, so Merz.
Die Huthi-Miliz hatte am Montag eine Seeblockade gegen Schiffe Saudi-Arabiens ausgerufen. Wie die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) mitteilte, wurde zuletzt ein saudischer Tanker im roten Meer angegriffen und durch ein unbekanntes Geschoss ein Feuer ausgelöst. Die von Iran unterstützte Huthi-Miliz erklärte, sie habe zwei saudische Öltanker angegriffen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Friedrich Merz am 21.07.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Bundeskanzler Friedrich Merz kritisiert die Seeblockade der Huthi-Miliz gegen Saudi-Arabien scharf und fordert deren sofortige Einstellung
- Huthi-Miliz hatte eine Seeblockade ausgerufen; laut UKMTO wurde zuletzt ein saudischer Tanker im Roten Meer angegriffen und in Brand gesetzt
- Die Huthi-Miliz erklärte, sie habe zwei saudische Öltanker angegriffen, während Merz betont, dass dadurch die Freiheit der Schifffahrt und regionale Stabilität gefährdet würden
Warum ist das wichtig?
- Angriffe der Huthi gefährden die Freiheit der Schifffahrt und können die regionale Stabilität weiter untergraben
- Eine Seeblockade wird als inakzeptabel verurteilt und muss unverzüglich eingestellt werden
- Deutschland stellt sich solidarisch an die Seite von Saudi-Arabien und regionalen Partnern
Wer ist betroffen?
- Bundeskanzler Friedrich Merz
- Saudi-Arabien und saudische Schiffe im Roten Meer
- Partner in der Region
Zahlen/Fakten?
- 21.07.2026
- Montag: Ausruf einer Seeblockade gegen Schiffe Saudi-Arabiens
- zuletzt: saudischer Tanker im Roten Meer angegriffen; Feuer ausgelöst
Wie geht’s weiter?
- Bundesregierung verurteilt Angriffe der Huthi auf saudische Schiffe und fordert ein unverzügliches Einstellen der Angriffe
- Seeblockade wird als inakzeptabel bezeichnet und als Bedrohung für Freiheit der Schifffahrt sowie regionale Stabilität dargestellt
- Unterstützung von Saudi-Arabien und Partnern in der Region durch die Bundesregierung angekündigt
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