Panorama: Kiew unter Raketenangriff
Kiew () – Russland hat in der Nacht einen umfangreichen ballistischen Raketenangriff auf Kiew durchgeführt. Mehr als 40 Raketen verschiedener Typen seien abgefeuert worden, die meisten davon auf die Hauptstadt, sowie 120 Angriffsdrohnen, teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. In Kiew wurden eine Person getötet und 16 weitere Menschen verletzt.
Die Notfallmaßnahmen liefen laut Selenskyj am Sonntagmorgen an drei Standorten weiter, fast 600 Einsatzkräfte waren beteiligt. Auch in der Region Odessa waren die entsprechenden Dienste im Einsatz. Insgesamt setzte Russland nach ukrainischen Angaben in dieser Woche rund 1.450 Angriffsdrohnen, mehr als 1.640 gelenkte Luftbomben und 99 Raketen verschiedener Typen gegen die Ukraine ein. Verletzte gab es in den Regionen Odessa und Saporischschja, Schäden in den Regionen Sumy und Tschernihiw. Auch die Regionen Winnyzja, Dnipro, Donezk, Schytomyr, Kirowohrad, Mykolajiw, Poltawa, Charkiw, Cherson und Tscherkassy wurden angegriffen.
Selenskyj fügte hinzu, dass der Schutz gegen ballistische Raketen derzeit oberste Priorität habe. Täglich würden Abfangsysteme benötigt, und er sei dankbar für alle, die die Vereinbarungen ernst nehmen und die Lieferung von Abwehrfähigkeiten sicherstellen. Diese Maßnahmen retteten bei jedem russischen Angriff buchstäblich Leben. Es sei auch wichtig, den Druck auf Russland aufrechtzuerhalten, um neue Angriffe und Umgehungen von Sanktionen zu verhindern.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Wolodymyr Selenskyj (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Russland hat in der Nacht einen umfangreichen ballistischen Raketenangriff auf Kiew durchgeführt; mehr als 40 Raketen und 120 Angriffsdrohnen wurden laut Selenskyj abgefeuert
- In Kiew wurde eine Person getötet und 16 weitere Menschen verletzt; Notfallmaßnahmen liefen am Sonntagmorgen an mehreren Standorten weiter
Warum ist das wichtig?
- Schutzmaßnahmen gegen ballistische Raketen sind derzeit oberste Priorität und können bei Angriffen Leben retten
- Abfangsysteme und die Lieferung von Abwehrfähigkeiten sind täglich nötig, um weitere Angriffe abzuwehren
- Druck auf Russland soll aufrechterhalten werden, um neue Angriffe und Umgehungen von Sanktionen zu verhindern
Wer ist betroffen?
- Eine Person in Kiew
- 16 weitere Menschen in Kiew
Zahlen/Fakten?
- Mehr als 40 ballistische Raketen verschiedener Typen auf Kiew; 120 Angriffsdrohnen
- 1 Person getötet, 16 weitere verletzt
- Fast 600 Einsatzkräfte; insgesamt diese Woche rund 1.450 Angriffsdrohnen, mehr als 1.640 gelenkte Luftbomben und 99 Raketen
Wie geht’s weiter?
- Schutz gegen ballistische Raketen hat derzeit oberste Priorität, täglich werden Abfangsysteme benötigt
- Notfallmaßnahmen laufen weiter an mehreren Standorten mit mehreren hundert Einsatzkräften, auch in der Region Odessa
- Druck auf Russland soll aufrechterhalten werden, um neue Angriffe und Umgehungen von Sanktionen zu verhindern
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