Sachsen: Höhere Zölle für E-Autos
Dresden () – Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) hat höhere Einfuhrzölle auf chinesische Elektroautos gefordert, um Investitionen in Deutschland attraktiver zu machen. Man müsse auf EU-Ebene über höhere Zölle auf Autos aus chinesischer Produktion nachdenken, sagte Panter der „Bild“ (Freitagausgabe).
Wenn mit einem Joint-Venture in Sachsen dann europäische Zölle vermieden werden könnten, wäre das ein Argument, mit dem man ganz anders verhandeln könne.
Der Minister stellte sich eine erhebliche Steigerung vor. Man könnte über eine Verdoppelung des grundsätzlichen Einfuhrzolls auf chinesische Elektroautos nachdenken, so Panter.
„Wir werden chinesische Hersteller nicht aus Europa heraushalten“, sagte er.
Wer Zugang zum europäischen Markt wolle, müsse daher „auch Verantwortung für Wertschöpfung und Beschäftigung in Europa übernehmen“.
Das sächsische Wirtschaftsministerium hofft, den VW-Standort in Zwickau mit dem Einstieg eines chinesischen Herstellers von Elektro-Fahrzeugen retten zu können.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Dirk Panter (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Sachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter fordert höhere Einfuhrzölle auf chinesische Elektroautos, um Investitionen in Deutschland attraktiver zu machen
- Panter schlägt auf EU-Ebene eine mögliche Verdoppelung des Einfuhrzolls auf chinesische Elektroautos vor
- Das sächsische Wirtschaftsministerium hofft, den VW-Standort in Zwickau durch den Einstieg eines chinesischen Herstellers von Elektro-Fahrzeugen zu sichern
Warum ist das wichtig?
- Höhere EU-Einfuhrzölle auf chinesische Elektroautos sollen Investitionen und Wertschöpfung in Deutschland attraktiver machen
- Durch Joint Ventures könnten europäische Zölle vermieden werden, was bessere Verhandlungsoptionen schafft
- Ziel ist, den VW-Standort in Zwickau und damit Beschäftigung in Europa zu sichern
Wer ist betroffen?
- Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD)
- VW-Standort in Zwickau (Sachsen)
- Chinesische Hersteller von Elektroautos
Zahlen/Fakten?
- Verdopplung des grundsätzlichen Einfuhrzolls auf chinesische Elektroautos
- höhere Einfuhrzölle auf Autos aus chinesischer Produktion sollen auf EU-Ebene diskutiert werden
- Ziel: VW-Standort in Zwickau mit Einstieg eines chinesischen Herstellers von Elektro-Fahrzeugen retten
Wie geht’s weiter?
- Panter fordert höhere EU-Einfuhrzölle auf Autos aus chinesischer Produktion, um Investitionen und Wertschöpfung in Deutschland attraktiver zu machen
- Er zieht als Option eine Verdoppelung des grundsätzlichen Einfuhrzolls für chinesische Elektroautos in Betracht
- Er sieht Möglichkeiten für Verhandlungen, falls durch Joint-Ventures in Sachsen europäische Zölle vermieden werden können
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