Petitionsausschuss in NRW bearbeitete 2025 mehr als 6.000 Eingaben

18. Dezember 2025
1 min Lesezeit

Petitionsausschuss in NRW bearbeitete 2025 mehr als 6.000 Eingaben

Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Bürgeranliegen im Landtag Nordrhein-Westfalen

() – Der Petitionsausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags hat im laufenden Jahr mehr als 5.200 neue Eingaben erhalten und insgesamt über 6.000 Petitionen bearbeitet. Das teilte der stellvertretende Ausschussvorsitzende Thomas Schnelle am Mittwoch in Düsseldorf mit.

Er betonte, dass die Bürger mit ihren Anliegen oft erst an den Landtag heranträten, wenn sie nicht mehr weiterwüssten.

Ein Schwerpunkt der Arbeit lag mit rund 30 Prozent der Fälle im Bereich Bauen, Wohnen, Verkehr und Umwelt. Das Ausländerrecht machte etwa 13 Prozent der Eingaben aus.

Viele Petitionen im sozialen Bereich betrafen existenzielle Themen wie Grundsicherung oder Erwerbsminderung. Der Ausschuss verstehe sich als vermittelnde Instanz zwischen Bürgern und Behörden, so Schnelle.

Als Beispiel für die praktische Wirkung der Ausschussarbeit schilderte Schnelle den Fall einer Auszubildenden aus Ostwestfalen.

Sie war fälschlicherweise als Fahrerin bei einem Rotlichtverstoß ermittelt worden, obwohl sie zum Tatzeitpunkt am Ausbildungsplatz war. Nach Einschaltung des Petitionsausschusses wurde das Bußgeldverfahren eingestellt und der Betroffenen wurden die Kosten erstattet.

Jede Person kann sich mit einer Petition an den Landtag wenden, wenn sie sich von einer Behörde ungerecht behandelt fühlt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Landtag (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Petitionsausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags erhielt über 5.200 neue Eingaben und bearbeitete über 6.000 Petitionen in diesem Jahr.
  • Schwerpunkte lagen im Bereich Bauen, Wohnen, Verkehr und Umwelt (30 Prozent), sowie im Ausländerrecht (13 Prozent).
  • Beispiel eines Falls: Bußgeldverfahren gegen eine Auszubildende wurde nach Petitionsausschuss-Einschaltung eingestellt und Kosten erstattet.

Warum ist das wichtig?

  • Bürger erhalten Unterstützung bei Problemen mit Behörden.
  • Hoher Anteil an Petitionen zu sozialen und existenziellen Themen.
  • Ausschuss fördert direkte Kommunikation zwischen Bürgern und politischer Vertretung.

Wer ist betroffen?

  • Bürger mit Anliegen
  • Auszubildende aus Ostwestfalen
  • Personen, die sich von einer Behörde ungerecht behandelt fühlen

Zahlen/Fakten?

  • Mehr als 5.200 neue Eingaben im Jahr
  • Über 6.000 Petitionen insgesamt bearbeitet
  • Rund 30 Prozent der Fälle im Bereich Bauen, Wohnen, Verkehr und Umwelt

Wie geht’s weiter?

  • Weitere Bearbeitung der über 6.000 Petitionen
  • Fortsetzung der Vermittlungsarbeit zwischen Bürgern und Behörden
  • Fokus auf soziale Themen und Bauen, Wohnen, Verkehr und Umwelt
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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