Kiesewetter kritisiert geplante Minensuchmission als "blauäugig"

15. Juli 2026
1 min Lesezeit

Politik: und Straße von Hormus
() – Der Außenpolitiker Roderich Kiesewetter (CDU) hält Überlegungen zu einer internationalen Minensuchmission in der Straße von Hormus für unzureichend. „Unsere Idee einer Minensuchmission, die ist sehr blauäugig“, sagte Kiesewetter dem Podcast „Berlin Playbook“ des „Politico“.

Stattdessen forderte er eine robustere internationale Mission zur Sicherung der wichtigen Schifffahrtsroute. „Was wir brauchen, ist sicherlich eine robuste Mission, die die Straße von Hormus frei hält, in deren Rahmen Minenräumen stattfinden kann“, sagte er.

Eine unmittelbare militärische Beteiligung Deutschlands sieht Kiesewetter dabei allerdings nicht. werde sich an einer solchen Mission „überhaupt nicht beteiligen“, sondern allenfalls „in einem weiteren Schritt an einem Minenräumen“.

Der CDU-Politiker sprach sich zugleich für einen härteren Kurs gegenüber dem Iran aus. Die vom Iran unterstützten Milizen müssten weiter geschwächt und die Finanzströme des Regimes unterbunden werden. „Deutschland ist immer noch ein wichtiger Handelspartner“, sagte Kiesewetter. Statt neuer Wirtschaftsabkommen müsse Europa das Sanktionsregime verschärfen. „Sicherheitspolitik vor kurzfristigen Wirtschaftsinteressen“, forderte er.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Roderich Kiesewetter (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kiesewetter kritisiert geplante Minensuchmission als "blauäugig"

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Was ist passiert?

  • Roderich Kiesewetter kritisiert Überlegungen zu einer internationalen Minensuchmission in der Straße von Hormus als unzureichend
  • Stattdessen fordert er eine robuste internationale Mission, an der Deutschland höchstens in einem weiteren Schritt beim Minenräumen beteiligt wäre
  • Kiesewetter fordert einen härteren Kurs gegenüber dem Iran und eine Verschärfung des Sanktionsregimes statt neuer Wirtschaftsabkommen

Warum ist das wichtig?

  • Eine robustere internationale Mission zur Sicherung der Straße von Hormus würde die wichtige Schifffahrtsroute stabiler halten und Minenräumung ermöglichen
  • Deutschland soll sich höchstens in einem weiteren Schritt am Minenräumen beteiligen statt unmittelbar militärisch, um Risiken und Umfang der Beteiligung zu begrenzen
  • Ein härterer Kurs gegen den Iran mit stärkerer Sanktionierung soll Milizen weiter schwächen und Finanzströme unterbinden, was sicherheitspolitisch priorisiert werden soll

Wer ist betroffen?

  • Roderich Kiesewetter (CDU)
  • Deutschland als mögliche Beteiligte an einer internationalen Minensuchmission
  • Europa im Hinblick auf die Verschärfung des Sanktionsregimes gegen den Iran

Zahlen/Fakten?

  • Deutschland beteiligt sich nicht unmittelbar an einer Minensuchmission; allenfalls „in einem weiteren Schritt“ beim Minenräumen
  • Europa soll das Sanktionsregime gegen den Iran verschärfen statt neue Wirtschaftsabkommen zu schließen
  • Iran unterstützte Milizen sollen weiter geschwächt werden; Finanzströme des Regimes sollen unterbunden werden

Wie geht’s weiter?

  • Kiesewetter fordert statt einer Minensuchmission eine robuste internationale Mission zur Sicherung der Straße von Hormus, in deren Rahmen Minenräumen stattfinden kann
  • Deutschland soll sich nicht militärisch beteiligen, sondern allenfalls in einem weiteren Schritt beim Minenräumen
  • Europa soll das Sanktionsregime gegen den Iran verschärfen und Finanzströme unterbinden statt neue Wirtschaftsabkommen zu schließen
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