Linke will Energiekrisengeld und 9-Euro-Ticket

9. Mai 2026
1 min Lesezeit

Linke will Energiekrisengeld und 9-Euro-Ticket

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Entlastungsmaßnahmen in der Politik Berlin

() – Angesichts der Ablehnung einer Entlastungsprämie durch den Bundesrat hat die Linke schnelle Entlastungen auf anderem Wege gefordert.

Es brauche ein einkommensteuerpflichtiges Energiekrisengeld von 150 Euro, die Wiedereinführung des 9-Euro-Tickets und die Einführung einer Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Janine Wissler der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). „Sobald es um echte Entlastungen für die Menschen geht, herrscht völlige Konzeptlosigkeit“, kritisierte sie.

Die Ablehnung der geplanten 1.000-Euro-Entlastungsprämie durch den Bundesrat bezeichnete sie als „Desaster für die Bundesregierung“. Die sogenannte „Entlastungsprämie“ wäre für die meisten Beschäftigten allerdings ohnehin nie Realität geworden. „Die Angestellten im öffentlichen Dienst, immerhin fast ein Achtel der Erwerbstätigen, hätten die Prämie ebenso wenig erhalten wie Beschäftigte im Niedriglohnsektor“, so Wissler.

Der Bundesrat hatte die von der Bundesregierung geplante steuer- und abgabenfreie 1.000-Euro-Prämie für Arbeitnehmer am Freitag zunächst gestoppt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: 9-Euro-Ticket (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Linke fordert einkommensteuerpflichtiges Energiekrisengeld von 150 Euro, Wiedereinführung des 9-Euro-Tickets und Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne.
  • Bundesrat lehnt 1.000-Euro-Entlastungsprämie ab.
  • Kritik an Konzeptlosigkeit der Bundesregierung bei echten Entlastungen.

Warum ist das wichtig?

  • Forderung nach schnelleren Entlastungen für Menschen
  • Kritik an der fehlenden Konzeptlosigkeit der Bundesregierung
  • Ablehnung der Entlastungsprämie als negatives Signal für Beschäftigte

Wer ist betroffen?

  • Beschäftigte im öffentlichen Dienst
  • Beschäftigte im Niedriglohnsektor
  • Menschen, die von der Energiekrise betroffen sind

Zahlen/Fakten?

  • 150 Euro einkommensteuerpflichtiges Energiekrisengeld gefordert
  • Wiedereinführung des 9-Euro-Tickets
  • 1.000-Euro-Entlastungsprämie vom Bundesrat abgelehnt

Wie geht’s weiter?

  • Einführung eines einkommensteuerpflichtigen Energiekrisengelds von 150 Euro
  • Wiedereinführung des 9-Euro-Tickets
  • Einführung einer Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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