Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: Bodo Ramelow kritisiert VW-Pläne in Zwickau
Berlin () – Bodo Ramelow, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Ostdeutschland der Fraktion Die Linke im Bundestag, hat die bekannt gewordenen Sparpläne des Volkswagen-Vorstands scharf kritisiert. Das teilte der Politiker am Freitag mit.
Demnach sieht der Vorstand des Autobauers vor, ab 2031 möglicherweise massiv Stellen abzubauen und Werke, insbesondere das Werk in Zwickau, zu schließen.
Der Aufsichtsrat von VW hatte die Pläne zwar mit den Stimmen von Gewerkschaft und dem Konzern-Miteigentümer Niedersachsen in seiner jüngsten Sitzung abgelehnt. Ramelow zufolge kehre damit jedoch keine Sicherheit ein. „Es ist gut, dass die Sparpläne dank der Landesbeteiligung Niedersachsens am Konzern und der Mitbestimmung durch die IG Metall erst einmal gestoppt wurden – doch vom Tisch sind sie nicht.
Entlassungen und Schließungen sind weiter möglich“, wird Ramelow in der Mitteilung zitiert.
Ramelow forderte das VW-Management auf, einen Zukunftspfad einzuschlagen. Statt auf Stellenabbau und Standortschließung müsse der Blick in die Zukunft gerichtet werden. „Das Leitthema heißt Elektromobilität und regenerative Energie.
Grade Zwickau und die Zulieferer in der Region wären durch ihre Kompetenzen und Erfahrungen für einen Weg in die Zukunft prädestiniert“, so Ramelow. Er kritisierte die VW-Führung als verantwortungslos gegenüber den Beschäftigten und den betroffenen Regionen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bodo Ramelow (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bodo Ramelow kritisiert die Sparpläne des Volkswagen-Vorstands.
- VW plant möglicherweise Stellenabbau und Werksschließungen, insbesondere in Zwickau.
- Ramelow fordert eine Ausrichtung auf Elektromobilität und regenerative Energien.
Warum ist das wichtig?
- Sicherstellung von Arbeitsplätzen und regionaler Wirtschaftsstabilität
- Förderung der Elektromobilität und regenerativer Energien
- Verantwortung gegenüber Beschäftigten und betroffenen Regionen
Wer ist betroffen?
- Beschäftigte von Volkswagen
- Regionen um die VW-Werke, insbesondere Zwickau
- Zulieferer in der Region
Zahlen/Fakten?
- Ab 2031 mögliches massives Stellenabbau und Schließungen bei VW
- Werk in Zwickau besonders betroffen
- Pläne wurden vorerst durch Gewerkschaft und Niedersachsen gestoppt
Wie geht’s weiter?
- Zukünftige Planung des VW-Managements erforderlich
- Fokus auf Elektromobilität und regenerative Energie
- Unterstützung der Beschäftigten und betroffenen Regionen sicherstellen
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