Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wohnungsbauentwicklung in Thüringen 2023
Erfurt () – In Thüringen sind in den ersten zehn Monaten dieses Jahres deutlich weniger neue Wohnungen genehmigt worden als im Vorjahr. Das teilte das Thüringer Landesamt für Statistik am Mittwoch mit.
Demnach sank die Zahl der genehmigten Wohnungen insgesamt um 5,9 Prozent auf 1.763. Die Bauaufsichtsbehörden erteilten für 1.461 Neubauwohnungen und 302 Wohnungen in bestehenden Gebäuden die Genehmigung.
Der größte Teil des genehmigten neuen Wohnraums entfällt mit 43,2 Prozent auf Ein- oder Zweifamilienhäuser. Bei mehrgeschossigen Gebäuden gab es einen leichten Zuwachs von 79 auf 557 genehmigte Wohnungen.
Deutlich gestiegen ist die Zahl der genehmigten Wohnheimplätze, etwa für Studierende oder Senioren. Hier wurden 266 Anträge gestellt, was einem Plus von 214 Einheiten gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.
Die meisten Neubauwohnungen werden von privaten Bauherren realisiert, die für 796 der 1.450 neuen Wohnungen in Wohngebäuden verantwortlich sind.
Wohnungsbauunternehmen übernehmen die Bauherrenrolle für 101 Wohnungen. Die regionalen Unterschiede sind groß: Während in Erfurt 79 Neubauwohnungen genehmigt wurden, waren es im Landkreis Eichsfeld 235.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kransitz (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Deutlicher Rückgang der genehmigten Wohnungen in Thüringen um 5,9 Prozent auf 1.763
- Zuwachs bei genehmigten Wohnheimplätzen um 214 Einheiten auf 266
- Regionale Unterschiede bei Neubauwohnungen: 79 in Erfurt, 235 im Landkreis Eichsfeld
Warum ist das wichtig?
- Rückgang der genehmigten Wohnungen zeigt einen möglichen Wohnungsmangel
- Zunahme von Wohnheimplätzen deutet auf steigenden Bedarf für Studierende und Senioren hin
- Regionale Unterschiede im Wohnungsbau könnten auf unterschiedliche Entwicklungsstrategien hindeuten
Wer ist betroffen?
- private Bauherren
- Wohnungsbauunternehmen
- Studierende oder Senioren
Zahlen/Fakten?
- 1.763 genehmigte Wohnungen in Thüringen, -5,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr
- 43,2 Prozent der neuen Wohnungen sind Ein- oder Zweifamilienhäuser
- 266 genehmigte Wohnheimplätze, Plus von 214 gegenüber dem Vorjahr
Wie geht’s weiter?
- Beobachtung der weiteren Entwicklungen im Wohnungsbau erforderlich
- Analyse regionaler Unterschiede im Genehmigungsprozess
- Unterstützung für Wohnheimplätze möglicherweise ausbauen
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