Elterngeld-Reform: Bezugsdauer sinkt auf zwölf Monate

6. Juli 2026
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Elterngeld-Reform: Bezugsdauer sinkt auf zwölf Monate

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaft: Änderungen beim Elterngeld in Deutschland

() – Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) will die maximale Bezugsdauer des Elterngelds von 14 auf zwölf Monate reduzieren. Das geht aus einem Gesetzentwurf des Bundesfamilienministeriums hervor, über den das Magazin Politico berichtet.

„Darüber hinaus soll das bisherige Elterngeldmodell modifiziert werden“, heißt es darin. Die Anzahl der sogenannten Vätermonate werde von zwei auf drei erhöht. Drei Monate seien zukünftig für jedes Elternteil reserviert, sechs weitere Monate könnten zwischen den Eltern flexibel aufgeteilt werden. Für Alleinerziehende gilt diese Regel nicht. Sie können bis zu zwölf Monate volles Elterngeld erhalten.

Außerdem will Prien die monatlich gezahlten Mindest- und Höchstbeträge leicht erhöhen. Der Mindestbetrag soll von 300 auf 330 Euro und der Höchstbetrag von 1.800 auf 1.900 Euro steigen. Die grundsätzliche Regelung, dass das Elterngeld bei 65 Prozent des Nettoeinkommens liegt, bleibt bestehen.

Der Gesetzentwurf beinhaltet auch eine Änderung des Mutterschutzgesetzes. Mit der Neuregelung würden arbeitszeitliche Beschäftigungsverbote auf zwölf Monate nach der Entbindung eingeschränkt, heißt es dazu im Gesetzentwurf. Dies unterscheide bei Verboten von Mehrarbeit, Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit bislang nicht hinreichend zwischen stillenden Frauen mit Säuglingen und mit älteren Kindern.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Vater, Mutter, Kind (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Bundesfamilienministerin Karin Prien plant, die maximale Bezugsdauer des Elterngelds von 14 auf 12 Monate zu reduzieren.
  • Die Anzahl der Vätermonate wird von 2 auf 3 erhöht, und es gibt künftig eine flexible Aufteilung von 6 Monaten zwischen den Eltern.
  • Mindest- und Höchstbeträge des Elterngelds sollen leicht erhöht werden; Mindestbetrag auf 330 Euro, Höchstbetrag auf 1.900 Euro.

Warum ist das wichtig?

  • Reduzierung der Bezugsdauer des Elterngelds fördert ein schnelleres Zurückkehren in den Arbeitsmarkt
  • Erhöhung der Vätermonate könnte zu mehr Gleichstellung in der Elternzeit führen
  • Anpassungen im Mutterschutzgesetz verbessern Arbeitsbedingungen für stillende Mütter

Wer ist betroffen?

  • Elternpaare
  • Alleinerziehende
  • stillende Frauen mit Säuglingen

Zahlen/Fakten?

  • Maximale Bezugsdauer des Elterngelds reduziert von 14 auf 12 Monate
  • Anzahl der Vätermonate erhöht von 2 auf 3
  • Mindestbetrag steigt von 300 auf 330 Euro, Höchstbetrag von 1.800 auf 1.900 Euro

Wie geht’s weiter?

  • Maximaler Bezugsdauer des Elterngelds reduzieren auf 12 Monate
  • Vätermonate von 2 auf 3 erhöhen und flexible Aufteilung der Monate
  • Mindest- und Höchstbeträge für Elterngeld anpassen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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