Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Abschiebungen aus Deutschland nach Afghanistan
Berlin () – Am Mittwoch ist die erste Einzelabschiebung aus Deutschland nach Afghanistan seit Langem erfolgt. Ein afghanischer Intensiv-Straftäter aus Bayern sei am Mittwochmorgen in der afghanischen Hauptstadt Kabul gelandet und dort den Behörden übergeben worden, berichtet die „Bild“.
Hintergrund ist demnach eine Vereinbarung des Bundesinnenministeriums mit den Taliban-Behörden. „Es liegt in unserem Interesse, dass Straftäter und Gefährder aus Afghanistan unser Land verlassen müssen“, sagte Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) der Zeitung. Wer in Deutschland Straftaten begehe, verwirke sein Bleiberecht. „Jetzt beginnen wir mit Abschiebungen nach Afghanistan und weiten diese Schritt für Schritt aus.“
Im Sommer waren bereits 81 Afghanen direkt aus Deutschland abgeschoben worden, jetzt soll es offenbar auch häufiger Einzelabschiebungen von Straftätern geben.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Afghanistan (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Erste Einzelabschiebung aus Deutschland nach Afghanistan seit Langem erfolgt
- Afghanischer Intensiv-Straftäter aus Bayern in Kabul gelandet
- Vereinbarung des Bundesinnenministeriums mit Taliban-Behörden
Warum ist das wichtig?
- Erstabschiebung aus Deutschland nach Afghanistan markiert einen Wendepunkt in der Migrationspolitik.
- Ziel, Straftäter und Gefährder aus Deutschland fernzuhalten und öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.
- Vereinbarung mit Taliban-Behörden zeigt neue diplomatische Ansätze in der Abschiebepolitik.
Wer ist betroffen?
- afghanischer Intensiv-Straftäter
- Asylbewerber in Deutschland
- Taliban-Behörden
Zahlen/Fakten?
- Erste Einzelabschiebung nach Afghanistan seit Langem
- Abgeschobener Intensiv-Straftäter aus Bayern
- Im Sommer 81 Afghanen abgeschoben
Wie geht’s weiter?
- Weitere Einzelabschiebungen von Straftätern nach Afghanistan angekündigt
- Schrittweise Ausweitung der Abschiebungen geplant
- Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Taliban-Behörden erwartet
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