Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Inklusion im Arbeitsleben in Niedersachsen
Hannover () – Niedersachsens Arbeits- und Sozialminister Andreas Philippi hat gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften und Verbänden einen Zehn-Punkte-Plan für mehr Inklusion im Arbeitsleben vorgestellt, wie das Ministerium am Freitag mitteilte. Ziel ist es, die gleichberechtigte Teilhabe von schwerbehinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt zu stärken und bestehende Hürden abzubauen.
Im Juni 2026 waren in Niedersachsen rund 15.800 Menschen mit einer Schwerbehinderung arbeitslos gemeldet.
Der Plan sieht unter anderem die Weiterentwicklung von Beratungs- und Förderangeboten sowie die Schaffung finanzieller Anreize für die Einstellung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen vor. Auch die regionale Netzwerkarbeit soll ausgebaut werden.
Beteiligt an dem Runden Tisch waren unter anderem die Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit, der Niedersächsische Landkreistag, der Niedersächsische Städtetag, der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Unternehmerverbände Niedersachsen.
„Überall im Land sind Betriebe und Unternehmen händeringend auf der Suche nach qualifiziertem Personal“, sagte Philippi. „Gleichzeitig erleben wir einen fundamentalen Widerspruch: Viele Menschen, die über das Potenzial verfügen, diese Lücken zu füllen, bleiben auf der Strecke.“ Die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Annetraud Grote, betonte: „Menschen mit Behinderungen gehören selbstverständlich in unsere Arbeitswelt.“ Der vollständige Zehn-Punkte-Plan ist auf der Internetseite des Ministeriums abrufbar.
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