Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesundheitspolitik in Niedersachsen: Arzneimittelversorgung sichern
Hannover () – Niedersachsens Sozialminister Andreas Philippi spricht sich für eine verlässliche Arzneimittelversorgung aus und warnt gleichzeitig vor Aufrufen zur Bevorratung. Solche Aktionen würden Unsicherheit schüren und letztlich zu Lieferengpässen führen, teilte das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung mit.
Die Landesregierung stehe im Austausch mit Apotheken, Großhändlern und Herstellern, um die Versorgung zu sichern.
Philippi betonte die Bedeutung traditioneller Pharmastandorte wie Braunschweig, Hannover, Hameln und Göttingen für Niedersachsen. Das Land unterstütze Betriebe mit Förderprogrammen.
Der Minister verwies zudem auf die Nationale Pharmastrategie des Bundes und das Arzneimittel-Lieferengpassbekämpfungs- und Versorgungsverbesserungsgesetz (ALBVVG) von 2023, das Bevorratungspflichten ausweite und ein Frühwarnsystem etabliere.
Eine weitere Verschärfung der Bevorratungsvorgaben lehnt Philippi jedoch ab, da sie Unternehmen belaste und Kapital für Investitionen binde. Als Hauptursache für Lieferengpässe sieht er die Verlagerung von Produktionsstätten ins Ausland.
Eine Lösung müsse auf europäischer Ebene gefunden werden, um die Arzneimittelversorgung unabhängiger zu machen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Tabletten (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Niedersachsens Sozialminister warnt vor Aufrufen zur Arzneimittelbevorratung.
- Betonung der Bedeutung traditioneller Pharmastandorte in Niedersachsen.
- Verlagerung von Produktionsstätten ins Ausland als Hauptursache für Lieferengpässe identifiziert.
Warum ist das wichtig?
- Verlässliche Arzneimittelversorgung ist entscheidend für die Gesundheit der Bevölkerung.
- Vor Aufrufen zur Bevorratung wird gewarnt, da sie Unsicherheit und Lieferengpässe verursachen können.
- Bedeutung regionaler Pharmastandorte und staatliche Unterstützung sind wichtig für die Stabilität der Versorgung.
Wer ist betroffen?
- Apotheken
- Großhändler
- Hersteller
Zahlen/Fakten?
- Landesregierung im Austausch mit Apotheken, Großhändlern und Herstellern
- Nationale Pharmastrategie und ALBVVG von 2023
- Hauptursache für Lieferengpässe: Verlagerung von Produktionsstätten ins Ausland
Wie geht’s weiter?
- Austausch mit Apotheken, Großhändlern und Herstellern fortsetzen
- Unterstützung für traditionelle Pharmastandorte durch Förderprogramme
- Lösung auf europäischer Ebene anstreben
- Kompromiss zu Kassenbeiträgen von Bürgergeldempfängern in Sicht - 27. April 2026
- Mann nach Angriff in Köln-Lindenthal lebensgefährlich verletzt - 27. April 2026
- 75-Jähriger in Wertheim-Vockenrot von Wohnmobil überrollt und getötet - 27. April 2026
