Bundesregierung bestätigt Treffen zwischen Merz und Döpfner

3. Juli 2026
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Bundesregierung bestätigt Treffen zwischen Merz und Döpfner

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik: Treffen zwischen Merz und Döpfner

() – Die Bundesregierung hat ein Treffen zwischen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und dem Chef des Axel-Springer-Verlags, Mathias Döpfner nun offiziell bestätigt. Dieses habe im Frühjahr 2026 stattgefunden und sei der einzige Termin in dieser Amtszeit gewesen, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Freitag in Berlin.

Es sei Vertraulichkeit über Gesprächsinhalte vereinbart worden, die Wiedergabe des Gesprächs in den Medien sei „nicht korrekt“. Treffen mit Verlegern seien im Übrigen keine Besonderheit.

Bundeskanzler Friedrich Merz hatte ebenfalls im Frühjahr nach einer CDU-Vorstandssitzung gesagt, er werde, „auch wenn ich mittlerweile sogar aus einzelnen Verlagshäusern dazu aufgefordert werde, eine andere Mehrheit im Bundestag nicht suchen“. Dazu sagte Regierungssprecher Kornelius auf Nachfrage der am Freitag, es gebe „keinen Zusammenhang“ zwischen dieser Aussage des Bundeskanzlers dem Treffen mit Döpfner. Der Kanzler habe sich vielmehr auf die „vielfältigen Medienbeiträge aus sehr vielen Verlagshäusern“ bezogen, wonach ein Wunsch nach einer Lockerung oder einer Veränderung der Brandmauerpolitik bestehe. „Und er hat diesen Wunsch entsprechend seiner politischen Position widersprochen“, sagte Kornelius.

Das „Redaktionsnetzwerk “ hatte in einem Podcast berichtet, dass Döpfner den Kanzler während eines Vier-Augen-Gesprächs angeblich dazu gedrängt habe, die CDU für eine Zusammenarbeit mit der AfD zu öffnen. Merz habe das abgelehnt mit den Worten: „Nur über meine Leiche.“ Als der Kanzler das Gespräch, angeblich abrupt, beendet habe, soll Döpfner beim Verlassen des Raumes nach Darstellung des RND gesagt haben: „Das werden Sie noch bereuen.“ Das hat aber bislang niemand öffentlich bestätigt. Bereits am Mittwoch sprach der stellvertretende Regierungssprecher Hille von „absurden Gerüchten“.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Friedrich Merz und Mathias Döpfner (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Treffen zwischen Bundeskanzler Friedrich Merz und Mathias Döpfner offiziell bestätigt.
  • Vertraulichkeit über Gesprächsinhalte vereinbart, Medienberichterstattung als "nicht korrekt" bezeichnet.
  • Gerüchte über Drängen Döpfners zur Zusammenarbeit mit der AfD wurden als absurd bezeichnet.

Warum ist das wichtig?

  • Vertraulichkeit von Gesprächen zwischen Politik und Medien ist entscheidend für die Integrität beider Seiten.
  • Treffen zwischen Kanzler und Verleger können Einfluss auf politische Entscheidungen und öffentliche Wahrnehmung haben.
  • Klärung über den Inhalt und die Absicht solcher Treffen ist wichtig, um Gerüchte und Spekulationen zu vermeiden.

Wer ist betroffen?

  • Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)
  • Mathias Döpfner (Chef des Axel-Springer-Verlags)
  • CDU und AfD (im Kontext der Diskussion)

Zahlen/Fakten?

  • Treffen im Frühjahr 2026 zwischen Friedrich Merz und Mathias Döpfner
  • Vertraulichkeit über Gesprächsinhalte vereinbart
  • Kanzler lehnt Zusammenarbeit mit der AfD ab

Wie geht’s weiter?

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