Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Rentenreform in Berlin: Positionen überdacht
Berlin () – Die Vizechefs der Rentenkommission, Annika Klose (SPD) und Pascal Reddig (CDU), haben ihre Standpunkte in der Kommission revidiert. Das berichtet der „Spiegel“.
Zwar habe man weiterhin Überzeugungen, sagte Reddig dem Magazin. „Aber wir haben unsere Positionen an manchen Stellen überdacht und verändert.“
Er habe beim Thema Altersarmut dazugelernt, sagte der CDU-Politiker. Bei Selbstständigen sei die Zahl jener, die im Alter in der Grundsicherung landen, überproportional hoch. Deshalb empfehle die Kommission, künftig alle neuen Selbstständigen in die gesetzliche Rente einzubeziehen. Bislang setzte die Union hier auf Freiwilligkeit.
Sie habe beim Thema Kapitalrente einen großen Schritt gemacht, sagte Klose. Anfangs habe sie es bei der betrieblichen Altersvorsorge belassen wollen. „Aber die Hälfte der Beschäftigten bekommt gar keine Betriebsrente“, so die SPD-Politikerin. Deshalb sei es klug, die gesetzliche Rente zumindest teilweise über den Kapitalmarkt zu stabilisieren. So erreiche man auch Geringverdiener.
Die Kommission hatte in der vergangenen Woche Vorschläge für eine Rentenreform vorgelegt. Die Pläne sehen vor, dass die „Rente mit 63“ abgeschafft und eine Kapitalrente eingeführt werden sollen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Pascal Reddig (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Vizechefs der Rentenkommission, Annika Klose (SPD) und Pascal Reddig (CDU), haben ihre Standpunkte revidiert.
- Empfehlung, alle neuen Selbstständigen in die gesetzliche Rente einzubeziehen.
- Vorschläge für eine Rentenreform mit Abschaffung der "Rente mit 63" und Einführung einer Kapitalrente.
Warum ist das wichtig?
- Überarbeitung der Standpunkte in der Rentenkommission zeigt Anpassungsfähigkeit an neue Erkenntnisse.
- Einbezug neuer Selbstständiger in die gesetzliche Rente könnte Altersarmut verringern.
- Stabilisierung der gesetzlichen Rente über Kapitalmarkt adressiert auch Geringverdiener.
Wer ist betroffen?
- Selbstständige
- Geringverdiener
- Beschäftigte ohne Betriebsrente
Zahlen/Fakten?
- Zahl der Selbstständigen, die im Alter in der Grundsicherung landen, ist überproportional hoch
- Vorschläge für eine Rentenreform beinhalten Abschaffung der "Rente mit 63"
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Wie geht’s weiter?
- Einbeziehung neuer Selbstständiger in die gesetzliche Rente
- Stabilisierung der gesetzlichen Rente über den Kapitalmarkt
- Abschaffung der "Rente mit 63" und Einführung einer Kapitalrente
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