Hamburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Transparenz in der Hamburger Politik
Hamburg () – Die Hamburgische Bürgerschaft will die finanziellen Voraussetzungen für die technische Umsetzung des Hamburgischen Lobbyregisters schaffen. Ein interfraktioneller Antrag von SPD, CDU, Grünen und Linken sieht dafür die Bereitstellung von bis zu 621.000 Euro vor, teilte die Grünen Fraktionen am Dienstag mit. Über den Antrag berät die Bürgerschaft am 1. Juli.
Das Geld soll für den Aufbau der digitalen Fachanwendung und der erforderlichen IT-Infrastruktur verwendet werden.
Wie die Fraktionen am Dienstag mitteilten, wurde in einer Vorprojektphase das fachliche und rechtliche Konzept erarbeitet. Eine Markterkundung habe ergeben, dass die Kosten auf Basis eines Mittelwerts von vier Preisindikationen kalkuliert werden.
Das Lobbyregister soll am 1. September 2027 in Kraft treten.
Eva Botzenhart, Sprecherin für Digitalisierung der Grünen Fraktion, erklärte, das Register schaffe einen wichtigen Baustein für mehr Transparenz. Ole Thorben Buschhüter von der SPD betonte, die Mittel dienten einem guten Zweck: Transparenz über Interessenvertretungen stärke das Vertrauen in politische Entscheidungsprozesse.
Dennis Gladiator von der CDU ergänzte, das Register schaffe zusätzliches Vertrauen, wenn alle nachvollziehen könnten, wer mit welchen Anliegen auf Politik zugehe. Carola Ensslen von der Linken forderte eine stetige Weiterentwicklung des Gesetzes hin zu mehr Transparenz.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Hamburgische Bürgerschaft (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Hamburgische Bürgerschaft plant finanzielle Mittel für das Hamburgische Lobbyregister bereit zu stellen.
- Antrag von SPD, CDU, Grünen und Linken sieht 621.000 Euro vor.
- Lobbyregister soll am 1. September 2027 in Kraft treten.
Warum ist das wichtig?
- Schaffung von Transparenz über Interessenvertretungen
- Stärkung des Vertrauens in politische Entscheidungsprozesse
- Verbesserung der Nachvollziehbarkeit politischer Anliegen
Wer ist betroffen?
- Hamburgische Bürgerschaft
- Fraktionen von SPD, CDU, Grünen und Linken
- Bürgerinnen und Bürger
Zahlen/Fakten?
- 621.000 Euro für das Hamburgische Lobbyregister
- Inkrafttreten des Lobbyregisters am 1. September 2027
- Aufbau der digitalen Fachanwendung und IT-Infrastruktur
Wie geht’s weiter?
- Beratung des Antrags in der Bürgerschaft am 1. Juli
- Aufbau der digitalen Fachanwendung und IT-Infrastruktur
- Inkrafttreten des Lobbyregisters am 1. September 2027
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