Hessen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wetterphänomene in Hessen: Rekordhitze Juni
Offenbach () – Hessen hat den wärmsten Juni seit Beginn der Aufzeichnungen erlebt. Die Monatsmitteltemperatur lag bei 19,8 Grad und damit 4,6 Grad über dem langjährigen Mittel, teilte der Deutsche Wetterdienst am Montag mit.
Der bisherige Rekordjuni aus dem Jahr 2003 wurde um 0,3 Grad übertroffen.
Besonders ausgeprägt war die Hitze in der dritten Monatsdekade. In Frankfurt am Main-Westend wurde am 27. Juni ein hessenweit bislang nicht gemessener Tagesmittelwert von 33,1 Grad registriert.
Im Rhein-Main-Gebiet kam es zudem zu acht bis zehn Tropennächten sowie zu Höchstwerten von mehr als 40 Grad.
Der Niederschlag blieb unterrepräsentiert. Mit rund 56 Litern pro Quadratmeter wurden nur etwa 70 Prozent des langjährigen Mittels erreicht.
Die Sonne schien rund 242 Stunden. Damit war es in Hessen bereits der vierte überdurchschnittlich sonnige Monat in Folge.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Blauer Himmel mit Wolken (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Hessen erlebte den wärmsten Juni seit Beginn der Aufzeichnungen mit 19,8 Grad.
- Rekord aus dem Jahr 2003 wurde um 0,3 Grad übertroffen.
- Niederschlag lag bei etwa 70 Prozent des langjährigen Mittels.
Warum ist das wichtig?
- Extrem hohe Temperaturen können zu gesundheitlichen Risiken führen.
- Wetterextreme beeinflussen Landwirtschaft und Wasserverfügbarkeit.
- Anhaltende Sonnenscheindauer kann Auswirkungen auf Energieproduktion und Verbrauch haben.
Wer ist betroffen?
- Bewohner von Hessen
- Wetterdienstmitarbeiter
- Personen im Rhein-Main-Gebiet
Zahlen/Fakten?
- Monatsmitteltemperatur: 19,8 Grad
- 4,6 Grad über dem langjährigen Mittel
- Rekordjuni aus 2003 um 0,3 Grad übertroffen
- Höchstwert am 27. Juni: 33,1 Grad in Frankfurt
- 8 bis 10 Tropennächte im Rhein-Main-Gebiet
- Niederschlag: 56 Liter pro Quadratmeter (70% des Mittelwerts)
- Sonnenschein: 242 Stunden
Wie geht’s weiter?
- Weitere Temperaturanstiege im Juli und August zu erwarten
- Mögliche Auswirkungen auf Landwirtschaft und Wasserressourcen
- Fortdauernde Wetterbeobachtungen durch den Deutschen Wetterdienst
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