Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gefahr durch Gasaustritt in Barkhausen
Barkhausen () – Die Feuerwehren aus Gnarrenburg, Karlshöfen und Rhade sind am Samstag zu einem Gasaustritt nach Barkhausen ausgerückt. Wie ein Sprecher der Kreisfeuerwehr Rotenburg mitteilte, hatte sich ein Flüssiggastank neben einem reetgedeckten Gebäude durch die extreme Hitze auf über 50 Grad Celsius aufgeheizt.
Durch den Überdruck im Tank sei Gas abgeblasen worden, wodurch die Gefahr einer explosiven Atmosphäre bestanden habe.
Die Einsatzkräfte kühlten den Tank daraufhin über mehrere Stunden hinweg und kontrollierten regelmäßig die Temperatur. Erst durch zunehmende Bewölkung und einen günstigeren Einstrahlwinkel der Sonne entspannte sich die Lage, sodass der Einsatz gegen 17:45 Uhr beendet werden konnte.
Der Einsatz stellte die Feuerwehren vor mehrere Herausforderungen: Neben der extremen Hitze von über 38 Grad Celsius gestaltete sich die Löschwasserversorgung aufgrund der abgelegenen Lage schwierig.
Eine mehrere hundert Meter lange Versorgungsleitung musste aufgebaut werden. Als sich die Lage entspannte, wurde auf einen Pendelverkehr umgestellt, um einen Teil der Kräfte entlassen zu können.
Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Die Feuerwehr an der Einsatzstelle (Archiv), Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme) via |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Feuerwehren aus Gnarrenburg, Karlshöfen und Rhade rückten zu Gasaustritt nach Barkhausen aus.
- Flüssiggastank erhitzte sich durch extreme Hitze auf über 50 Grad Celsius, Gas wurde abgelassen.
- Einsatz dauerte mehrere Stunden, endete um 17:45 Uhr; niemand wurde verletzt.
Warum ist das wichtig?
- Vermeidung von explosiven Atmosphären durch kontrollierte Kühlung des Gasaustritts
- Herausforderungen bei der Löschwasserversorgung aufgrund der abgelegenen Lage
- Sicherheit der Anwohner durch rechtzeitige Maßnahmen der Feuerwehr
Wer ist betroffen?
- Anwohner in Barkhausen
- Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Gnarrenburg, Karlshöfen und Rhade
- Personen in der Nähe des Gasaustritts
Zahlen/Fakten?
- Flüssiggastank aufgeheizt auf über 50 Grad Celsius
- Temperatur im Einsatzgebiet über 38 Grad Celsius
- Einsatz beendet gegen 17:45 Uhr
Wie geht’s weiter?
- Überwachung der Temperatur des Tanks fortsetzen
- Nachbereitung des Einsatzes durch die Feuerwehr
- Einsatzkräfte evaluieren die Herausforderungen und Erfahrungen
- Tote und mehrere Verletzte bei Unfall auf der B62 bei Bad Salzungen - 28. Juni 2026
- Paul Lehmann verlässt Dynamo Dresden und wechselt fest zum SC Verl - 28. Juni 2026
- CDU-Generalsekretär schließt Ausweitung der Reichensteuer nicht aus - 28. Juni 2026

