Dehoga kündigt Widerstand gegen Abschaffung von Minijobs an

27. Juni 2026
1 min Lesezeit

Dehoga kündigt Widerstand gegen Abschaffung von Minijobs an

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaft: Widerstand gegen Minijob-Abschaffung in Berlin

() – Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) kündigt Widerstand gegen die geplante Abschaffung der Minijobs an. Das berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagsausgabe). Hintergrund sind die Empfehlungen der Rentenkommission zu möglichen Reformen der Altersvorsorge, die unter anderem die Abschaffung der Minijobs vorsehen.

Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Jana Schimke sagte den Funke-Zeitungen: „Wir werden mit aller Kraft für den Erhalt der Minijobs kämpfen.“ In der Branche arbeite die Hälfte aller Beschäftigten auf Minijob-Basis, das seien 1,1 Millionen Menschen. Sie sicherten insbesondere Abendstunden, Wochenenden, Veranstaltungen und saisonale Spitzen. „Es ist nicht möglich, dieses Angebot ohne unsere Minijobber aufrechtzuerhalten“, so Schimke.

Sie stellte zudem klar, Minijobs seien bereits heute grundsätzlich rentenversicherungspflichtig. Arbeitgeber zahlten schon heute einen pauschalen Rentenbeitrag von 15 Prozent, zusätzlich zum Krankenversicherungsbeitrag von 13 Prozent. „Es gibt also keine Versorgungslücke, wie behauptet“, sagte sie. Es sei Aufgabe der Politik, „weitsichtige, praxistaugliche und tragfähige Entscheidungen zu treffen, die Beschäftigung nicht gefährden, sondern fördern“.

Die Kommission hatte am Dienstag ihre Empfehlungen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) übergeben. Beide kündigten nach dem einstimmigen Beschluss der Kommission an, die 33 Empfehlungen auch umzusetzen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bedienung in einem Café (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Dehoga kündigt Widerstand gegen Abschaffung von Minijobs an.
  • Rentenkommission empfiehlt Reformen der Altersvorsorge, die Minijobs betreffen.
  • In der Branche arbeiten 1,1 Millionen Menschen auf Minijob-Basis.

Warum ist das wichtig?

  • Abschaffung der Minijobs könnte 1,1 Millionen Arbeitsplätze gefährden.
  • Minijobs sind wichtig für Flexibilität in der Branche, insbesondere in Spitzenzeiten.
  • Politische Entscheidungen sollten die Beschäftigung fördern, nicht gefährden.

Wer ist betroffen?

  • Beschäftigte in der Gastronomie
  • 1,1 Millionen Menschen auf Minijob-Basis
  • Arbeitgeber im Gastgewerbe

Zahlen/Fakten?

  • 50% der Beschäftigten in der Branche arbeiten auf Minijob-Basis
  • 1,1 Millionen Menschen in Minijobs
  • Arbeitgeber zahlen einen pauschalen Rentenbeitrag von 15% und einen Krankenversicherungsbeitrag von 13%

Wie geht’s weiter?

  • Dehoga kündigt Widerstand gegen die Abschaffung der Minijobs an.
  • Kampf für den Erhalt der Minijobs wird fortgesetzt.
  • Politik soll tragfähige Entscheidungen treffen, die Beschäftigung fördern.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Don't Miss