Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wissenschaftliche Zusammenarbeit mit China: Risiken und Regeln
Berlin () – Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hat deutlich strengere Vorschriften für die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit China gefordert.
Anlass sind mutmaßliche China-Kontakte des Helmholtz-Zentrums für Informationssicherheit (CISPA) in Saarbrücken, über die das „Handelsblatt“ berichtet hatte. „In der Tat gibt es Risiken“, sagte Verbandspräsidentin Melanie Maas-Brunner dem „Handelsblatt“. „Deshalb brauchen wir klare Regeln, wie wir mit einem Land wie China richtig umgehen.“
Maas-Brunner sprach sich dafür aus, Kooperationen an Universitäten und Instituten künftig deutlich genauer zu strukturieren. „Es muss eine Due Diligence geben, damit wirklich ganz klar ist, was wir wie machen, was erlaubt und was verboten ist“, forderte die ehemalige BASF-Technologiechefin. Unter einer „Due Diligence“ (gebührende Sorgfalt) versteht man eine detaillierte Risikoprüfung, bei der Partner vorab genau auf ihre Hintergründe und Absichten untersucht werden.
Zudem müsse laut Maas-Brunner stets der eigene Nutzen im Vordergrund stehen: „Wir müssen wissen: Warum machen wir es, wo ist unser Vorteil?“ Nur unter solchen Voraussetzungen sei eine Zusammenarbeit mit chinesischen Stellen sinnvoll.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Chinesische Fahne (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft fordert strengere Vorschriften für die Zusammenarbeit mit China.
- Anlass sind mutmaßliche China-Kontakte des Helmholtz-Zentrums für Informationssicherheit (CISPA).
- Verbandspräsidentin Melanie Maas-Brunner betont die Notwendigkeit einer detallierten Risikoprüfung bei Kooperationen.
Warum ist das wichtig?
- Risiken der wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit China identifizieren
- Klare Regeln und Strukturen für Kooperationen an Universitäten schaffen
- Eigenen Nutzen und Vorteile der Zusammenarbeit im Fokus haben
Wer ist betroffen?
- Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft
- Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit (CISPA)
- Universitäten und Institute
Zahlen/Fakten?
- Stifterverband fordert strengere Vorschriften für wissenschaftliche Zusammenarbeit mit China
- Anlass: mutmaßliche Kontakte des Helmholtz-Zentrums CISPA
- Forderung nach klaren Regeln und Due Diligence für Kooperationen
Wie geht’s weiter?
- Klarere Regeln für Kooperationen mit China schaffen
- Due Diligence für Partnerschaften einführen
- Eigenen Nutzen in den Vordergrund stellen
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