Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Festnahme an der Grenze Kehl
Kehl () – Ein mit fünf Haftbefehlen gesuchter Mann ist an der deutsch-französischen Grenze festgenommen worden. Das teilte die Bundespolizeiinspektion Offenburg am Montag mit.
Beamte hatten den 32-Jährigen in einer Straßenbahn von Straßburg nach Kehl kontrolliert.
Da sich der Tunesier nicht ausweisen konnte, wurde er zur Identitätsfeststellung auf das Revier in Kehl verbracht. Dort ergab die Überprüfung seiner Fingerabdrücke, dass gegen ihn vier Strafvollstreckungshaftbefehle wegen gefährlicher Körperverletzung und Diebstahls in drei Fällen vorlagen.
Diese sehen eine Gesamtfreiheitsstrafe von 181 Tagen vor. Zudem existierte ein Untersuchungshaftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Sachbeschädigung.
Ein Haftrichter setzte am Sonntag den Untersuchungshaftbefehl in Vollzug, woraufhin der Mann in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert wurde.
Ihm droht zudem eine Anzeige wegen versuchter unerlaubter Einreise. Die Festnahme erfolgte im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Festnahme mit Handschellen (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Ein mit fünf Haftbefehlen gesuchter Mann wurde an der deutsch-französischen Grenze festgenommen.
- Der 32-jährige Tunesier konnte sich nicht ausweisen und wurde zur Identitätsfeststellung ins Polizeirevier gebracht.
- Gegen ihn lagen mehrere Haftbefehle wegen gefährlicher Körperverletzung und Diebstahls vor, und er wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Warum ist das wichtig?
- Festnahme eines gesuchten Kriminellen kann die öffentliche Sicherheit erhöhen
- Rechtmäßige Identitätsfeststellung und Durchsetzung von Haftbefehlen
- Vorbeugung weiterer Straftaten durch Inhaftierung des Täters
Wer ist betroffen?
- 32-jähriger Mann aus Tunesien
- deutsche Behörden
- Justizvollzugsanstalt
Zahlen/Fakten?
- 32-jähriger Mann festgenommen
- Fünf Haftbefehle gegen ihn
- Gesamtfreiheitsstrafe von 181 Tagen
Wie geht’s weiter?
- Untersuchungshaft wurde in Vollzug gesetzt
- Einlieferung in eine Justizvollzugsanstalt
- Mögliche Anzeige wegen versuchter unerlaubter Einreise
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